last edited: Mon, 02 Dec 2019 08:51:57 +0100  
Heute haben wir eine Übung zur Deklination der Adjektive und eine zum Finalsatz gemacht. Danach hat der Kursleiter aus dem Buch "Morgen gehe ich nach China" vorgelesen. Die Kursteilnehmenden haben auf Deutsch erklärt, was sie aus dem Vorgelesenen verstanden haben.

Aussprache von sp

Wenn sp am Wortanfang steht, wird es schp ausgesprochen.

Finalsätze

Finalsätze geben eine Absicht, einen Zweck oder ein Ziel an. Die entsprechenden Fragewörter lauten: Wozu?; Zu welchem Zweck?; Mit welcher Absicht?.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Finalsätze auszudrücken:
  • mit dem Infinitivsatz, wenn das Subjekt im Beziehungssatz (=Hauptsatz) mit dem Subjekt im Nebensatz identisch ist. Die Form ist <Nebensatz>, um <Adverb> <Objekt> zu <Verb im Infinitiv>. Bei Modalverben: <Nebensatz>, um <Adverb> <Objekt> <Verb im Infinitiv> zu <Modalverb im Infinitiv>. Bsp: Man braucht Geld, um es an Hilfsbedürftige verschenken zu können. Die Modalverben "möchten", "sollen" und "wollen" haben eine finale Bedeutung und können daher nicht in einem Finalsatz stehen. Sie werden gegen das Modalverb "können" eingetauscht. "Können" kann aber auch weggelassen werden, ohne das sich die finale Bedeutung ändert. Bsp. Um sich etwas Schönes kaufen zu können, braucht man Geld.
  • zwingend mit dem Nebensatz, wenn das Subjekt im Beziehungssatz (=Hauptsatz) nicht mit demjenigen im Nebensatz identisch ist. Die Form ist <Hauptsatz>, damit <Subjekt> <Adverb> <Objekt> <konjugiertes Verb>. Bsp. Sie bauen Fabriken, damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Vokabular

  • wenn ..., dann erst ...
  • davonlaufen, ich bin davongelaufen
  • wütend
  • jem./etw. (Akk.) einholen
  • der Vorsprung, die Vorsprünge
  • das Rennen, die Rennen
  • warm, wärmer, am wärmsten
  • etw. (Akk.) angeben, ich habe meine Absicht angegeben
  • die Absicht, die Absichten
  • das Ziel, die Ziele
  • das Gericht, die Gerichte (2 Bedeutungen)
  • wohl
  • die Sitzung, die Sitzungen
  • etw. (Akk.) trocknen, der Wind hat die Wäsche schnell getrocknet
  • etw. (Akk.) rösten, er hat die Kaffeebohnen geröstet
  • der Praktikant, die Praktikanten
  • der Sekretär, die Sekretäre
  • die Betonung, die Betonungen
  • das nächste
  • nahe, näher, am nächsten
  • die Schere, die Scheren
  • die Tante, die Tanten
  • nur
  • an etw. (Akk.) denken, ich habe an dich gedacht
  • etw. (Akk.) irgendwohin legen, ich habe das Buch auf den Tisch gelegt
  • berühmt
  • der Wurm, die Würmer
  • auf etw. (Dat.) stampfen, sie hat auf den Boden gestampft
  • etw. (Akk.) erfahren, wir haben den Grund erfahren
  • bekannt
  • zunächst
  • irgendwohin gehen
  • eines Tages
  • es geht

 last edited: Wed, 27 Nov 2019 22:58:19 +0100  
Heute haben wir uns frei unterhalten und danach eine Übung zur Deklination der Adjektive gemacht.

Freie Konversation

  • eine App, um Deutsch zu lernen
  • Auf dem Weg zur Arbeit höre ich eine Folge.
  • mit indischen, holländischen und chinesischen Leuten
  • Ich denke, der Prozess ist nicht kompliziert. = Ich denke, dass der Prozess nicht kompliziert ist.
  • Aber normalerweise spreche ich mit ihnen immer englisch.
  • Ich habe eine Aufenthaltsbewilligung bekommen.
  • Bist du schon einmal nach Sardinien gegangen?
  • Du bist heute so still.
  • Es ist still im Haus.
  • Im Laden spreche ich immer Deutsch. Ich versuche es zumindest.
  • Mein Wunsch ist nicht, Kühe zu melken, aber Gemüse zu ernten und Erdbeeren zu pflücken.
  • (Das) Kühe Melken geschieht/passiert schon früh {am Morgen/morgens}. = Die Kühe werden schon früh {am Morgen/morgens} gemolken.
  • Auf dem Bauernhof ernten sie viele Sachen. Sie pflücken Erdbeeren und Pflücksalat, sie graben Kartoffeln aus und sie schneiden Schnittsalat.

Vokabular

  • die Geschwindigkeit, die Geschwindigkeiten
  • schnell
  • mindestens
  • der Kreis, die Kreise
  • die Blase, die Blasen
  • der Erbe, die Erben
  • das Erbe (Sg.)
  • das Welterbe
  • etw. erben, ich habe von meiner Großmutter Bücher geerbt
  • der Arbeitgeber, die Arbeitgeber
  • der Prozess, die Prozesse
  • der Aufenthalt, die Aufenthalte (Aussprache: Auf-ent-halt)
  • die Ehe, die Ehen = die Heirat, die Heiraten
  • der Arbeitsvertrag, die Arbeitsverträge
  • etw. erwerben, ich habe dieses Möbelstück erworben
  • der Erwerb, die Erwerbe
  • die Tätigkeit, die Tätigkeiten
  • sich niederlassen, ich habe mich in Basel niedergelassen
  • die Verwaltung, die Verwaltungen
  • der Hase, die Hasen
  • das Häschen, die Häschen
  • etw. verraten, ich habe dir mein Geheimnis verraten
  • sich an etw. erinnern, ich habe mich an diese Abmachung erinnert
  • früh
  • spät
  • der Erfolg, des Erfolg(e)s, die Erfolge
  • erfolgreich
  • übrig
  • der Bauer, die Bauern = der Landwirt, die Landwirte
  • die Bäuerin, die Bäuerinnen
  • etw. bekommen, ich habe eine Hausaufgabe bekommen
  • etw. werden, ich bin groß geworden
  • der Esel, die Esel
  • etw. sammeln, ich habe Holz gesammelt
  • das Holz, die Hölzer
  • der Spaziergang, die Spaziergänge
  • das Wandern (Sg.)
  • das Spazierengehen (Sg.)
  • verrückt, das ist verrückt
  • weltoffen
  • offen ≠ geschlossen
  • fahren, ich fahre, du fährst, er fährt
  • im Allgemeinen
  • die Theateraufführung, die Theateraufführungen

Hausaufgaben


Macht die abgegebenen Hausaufgaben zur Deklination der Adjektive (z.B. ein größeres Haus, das größte Haus).

 last edited: Wed, 27 Nov 2019 22:56:04 +0100  
Heute haben wir uns frei unterhalten und danach das im letzten Monat Gelernte mit einer Übersetzungsübung repetiert.

Freie Konversation

  • Ich habe mit Freunden geprobt.
  • ..., weil es ein Problem gibt.
  • Ich habe Tanz unterrichtet.
  • Mitte Januar haben wir drei Aufführungen.
  • Ich habe einen Anruf bekommen.
  • Ich bin vor drei Wochen nach Hause gekommen.
  • ... bei der Arbeit ...
  • Es ist besser, in einer Grossstadt zu leben.
  • Ich habe einen Workshop gegeben.
  • Es macht mich müde.

Vokabular

  • das Gedicht, die Gedichte
  • das Gesicht, die Gesichter
  • die Geschichte, die Geschichten
  • das (Schrift)zeichen, die (Schrift)zeichen
  • die (Foto)kamera, die (Foto)kameras = der Fotoapparat, die Fotoapparate
  • funktionieren, es hat funktioniert
  • die Funktionsweise, die Funktionsweisen
  • die Funktion, die Funktionen
  • der Krug, die Krüge
  • das (Ess)geschirr (Sg.)
  • engl. one of them: einer von ihnen (wenn es mehrere sind); der eine (wenn es zwei sind) vs. der andere
  • die Probe, die Proben
  • sein, ich bin gewesen
  • dabei sein, ich bin dabei gewesen
  • die Karriere, die Karrieren
  • aufsteigen
  • hilfreich
  • der Anruf, die Anrufe
  • (zurück) nach Hause kommen (Frage: wohin?)
  • zuhause ankommen (Frage: wo?)
  • zuhause = zu Hause
  • oft, öfter, am meisten
  • die Möglichkeit, die Möglichkeiten
  • die Heimat (Sg.)
  • beabsichtigen, etwas zu tun = denken, etwas zu tun
  • anstrengend
  • ermüdend
  • auf etwas gespannt sein
  • sich auf etwas freuen
  • (Kleider) anziehen, ich habe die Hosen angezogen
  • (Kleider) anprobieren, ich habe den Pullover anprobiert
  • versuchen, etwas zu tun: Ich habe versucht, einen Brief zu schreiben.
  • der Ursprung (einer Sache, der Menscheit, etc.)
  • die Herkunft (einer Person, einer Pflanze, eines Wortes, etc.)
  • die Badehaube, die Badehauben = die Bademütze, die Bademützen

Hausaufgaben

Macht die Übersetzungsübung.
 B2

 last edited: Fri, 01 Nov 2019 08:40:14 +0100  
Heute haben wir uns frei unterhalten und im Buch "Heute gehe ich nach China" gelesen.

Vokabular

  • sehen, ich sehe, du siehst, er sieht, wir sehen, ihr seht, sie sehen, ich habe gesehen
  • die Seide
  • der Seidentofu
  • Wie lange dauert der Prozess?
  • die Hülse, die Hülsen
  • einlegen, ich habe die Bohnen eingelegt
  • sich über etwas freuen, ich habe mich über das schöne Wetter gefreut
  • über etwas erfreut sein, ich war über das gute Resultat hoch erfreut
  • der Verlassen
  • sich auf etwas verlassen
  • zuverlässig
  • die Warteschlange, die Warteschlangen
  • die Stille
  • der Zettel, die Zettel
  • die Theke, die Theken
  • mit dem Kopf nicken, ich habe mit dem Kopf genickt
  • auf Reisen gehen, ich bin auf Reisen gegangen
  • etwas nicht tun müssen, ich musste nicht nach Rom gehen
  • erst, wenn etwas passiert ist, mache ich ...
  • erst nach dem Abendessen gehe ich nach Hause, nicht eher
  • am Sonntag
  • laufen gehen, ich bin laufen gegangen
  • der Wald, die Wälder
  • in der Nähe eines Waldes; in der Nähe von Riehen
  • etwas (durch)sieben = etwas durch ein Sieb schütten, ich habe etwas durchgesiebt
  • das Tuch, die Tücher
  • das Rezept, die Rezepte
  • etwas erklären, ich habe ihm die Sache erklärt
  • die Alge, die Algen
  • die Paste, die Pasten
  • heutzutage
  • die Meeresfrüchte (Pl.)
  • die Frucht, die Früchte
  • ein komplizierter Prozess
  • das Studium
  • die Studie, die Studien
  • ich mag dieses Wetter  nicht
  • der Winter, der Frühling, der Sommer, der Herbst
  • etwas bestimmen, wir haben diese Regel gemeinsam bestimmt
  • die Kleidung
  • das Kleidungsstück, die Kleidungsstücke
  • allgemein
  • die Hosen, zwei Paar Hosen
  • ein paar Äpfel
  • ein bisschen Zeit
  • ich habe einen Pullover gekauft
  • weit weg

Hausaufgaben


Macht die abgegebenen Hausaufgaben zu den Bedingungen, Gründen und Folgen.
 B2

 last edited: Tue, 29 Oct 2019 18:49:12 +0100  
Heute haben wir uns frei unterhalten und die n-Deklination sowie den Unterschied zwischen wegen,  deswegen/deshalb und weswegen/weshalb angeschaut.

Konversation

  • Es gibt viel zu erzählen.
  • Ich habe keine Geschichte zu erzählen.
  • Ich war in Kroatien.
  • Um Urlaub zu nehmen?
  • Ich war noch nie dort.
  • Bevor ich die Schweiz verlassen habe, bin/habe ich ...
  • Als ich dort war, bin/habe ich ...
  • mit einigen Freunden
  • in Museen
  • eine Aufführung mit Eintritt
  • Wir haben es zusammen aufgeführt.
  • Mit einer Kollegin / Mit einem Kollegen
  • Wir haben uns weiterentwickelt.
  • Wenn ich koreanisch spreche, (dann) ...
  • Der Tee muss noch ein bisschen ziehen.
  • Wie war es in Korea?
  • Wann bist du zurückgekommen? Letzten Samstag.
  • Bist du mit dem Zug zurückgekommen?
  • Aus welcher Stadt bist du?
  • Es kann ein bisschen weniger weit sein.
  • Es war erfolgreich.
  • einige Stunden
  • Es gibt ein chinesisches Restaurant.
  • Leute kochen Suppe damit.
  • Innerhalb von zwei Wochen muss ich sieben Tage arbeiten.
  • Ich muss (für) zwei Wochen ins Spital gehen.
  • manche Leute = einige Leute

n-Deklination

Nomen, die im Genetiv Singular mit einem -n oder -en enden (siehe Lektion vom 28.08.2019), haben diese Endung auch im Akkusativ Singular, Dativ Singular sowie in allen Pluralfällen.
SingularPlural
Nominativder Kollegedie Kollegen
Akkusativden Kollegendie Kollegen
Dativdem Kollegenden Kollegen
Genitiv/Possessivdes Kollegender Kollegen

wegen vs. deswegen/deshalb vs. weswegen/weshalb

  • wegen erfordert ein Objekt im Genetiv oder Dativ: Wegen des Kollegen sind wir zu spät.
  • deswegen/deshalb folgt nach einem Satz und leitet einen neuen Satz ein: Der Kollege hat sich verletzt. Deswegen sind wir zu spät.
  • weswegen/weshalb folgt nach einem Hauptsatz und leitet einen Nebensatz ein: Der Kollege hat sich verletzt, weswegen/weshalb wir zu spät sind.
  • weshalb leitet aber auch eine Frage ein. Dann ist es gleichbedeutend mit warum: Warum/weshalb seid ihr zu spät?

Vokabular

  • der Chirurg, Akkusativ: den Chirurgen, Dativ: dem Chirurgen, Genetiv: des Chirurgen, Plural: die Chirurgen
  • die Chirurgie
  • chirurgisch
  • der Stau; Genitiv: des Stau[e]s, Plural: die Staus und Staue
  • der Rest
  • übrig sein
  • improvisieren
  • die Erfahrung, die Erfahrungen
  • sich weiterentwickeln
  • weiter kommen
  • das Pendant, die Pendants
  • beißen
  • der Biß
  • das Treffen, die Treffen
  • Es ist fünf vor acht.
  • das Jahresabo(nnement), die Jahresabos/Jahresabonnemente.

 
Heute haben wir uns die ganzen 90 Minuten lang frei unterhalten.

Vokabular

  • der Bericht, die Berichte
  • das Diagramm, die Diagramme
  • mindestens
  • unbezahlt
  • freiwillig
  • der Wille
  • die Macht
  • sogar
  • realisieren
  • die Aktion, die Aktionen
  • der Anlass, die Anlässe
  • Riesen-: ein Riesenproblem
  • nicht so extrem
  • ein geografisches Problem
  • im Süden
  • im Norden
  • die Männer folgen den Frauen
  • stricken
  • die Bevorzugung, die Bevorzugungen
  • stark, stärker, am stärksten
  • ledig
  • erfolgreich
  • das Milieu, die Milieus
  • der Dokumentarfilm, die Dokumentarfilme
  • der Ausdruck
  • die Übriggebliebenen
  • übrigbleiben, es ist übriggeblieben
  • das Niveau, die Niveaus
  • die Ebene, die Ebenen
  • eben = flach
  • die Schicht, die Schichten
  • verwandt
  • die Beziehung, die Beziehungen
  • sich auf etwas beziehen: Die Diskussion muss sich auf die aktuellen Umstände beziehen.
  • eine Beziehung mit jemandem haben
  • einen Bezug zu etwas haben: Diese zwei Projekte haben einen Bezug zueinander.
  • gut mit jemandem auskommen
  • der Umstand, die Umstände
  • aktuell
  • im übertragenen Sinn(e)
  • im (wort)wörtlichen Sinn(e)
  • die Verwandschaft
  • die Kaderstelle, die Kaderstellen
  • die Gesellschaft, die Gesellschaften
  • die Familie, die Familien
  • in der Familie
  • die Erziehung
  • verwöhnt
  • unabhängig
  • auf englisch
  • die Küste, die Küsten
  • im Landesinneren
  • auf eine Insel fliegen
  • an ein Festival gehen
  • das größte Festival in Europa
  • die Schweizer
  • ethisch
  • die Gleichberechtigung
  • von etwas (weit) entfernt sein
  • verwandt sein mit jemandem
  • nach Kroatien fahren
  • vor langer Zeit
  • sich entspannen: Wir wollen uns nur entspannen.
  • Ich hoffe es.
  • das Museum, die Museen
  • die Tagesreise, die Tagesreisen
  • benachbart sein mit jemandem
  • das Dorf, die Dörfer

Hausaufgaben

Über die Betriebsferien werden keine Hausaufgaben vergeben.
 B1

 
Heute haben wir nach einer freien Konversation weitere Sonderfälle und Ausnahmen der geographisch-lokalisierenden und kulturell/national zuschreibenden Adjektive kennengelernt. Danach haben wir eine Leseübung gemacht: Wir haben aus dem Buch Morgen gehe ich nach China gelesen und dabei viel Grammatik und Vokabular repetiert.

Geographisch-lokalisierende und kulturell/national zuschreibende Adjektive (Teil 2)

... (siehe Lektion vom 29.5. für den Teil 1)
Bei der Bildung von geographisch-lokalisierenden und kulturell/national zuschreibenden Adjektiven gibt es viele Unregelmässigkeiten. Falls man sich an das Adjektiv nicht erinnern sollte, kann man immer die Form mit aus/in verwenden:
  • aus Indien: Dies ist ein indisches Curry. = Dieses Curry kommt aus Indien.
  • in Basel: Die baslerischen Trams sind grün. = Die Trams in Basel sind grün.
Weitere Sonderfälle bei der Bildung der Adjektive:
  • Sonderfall -enen + -isch: Bosnien, bosnisch, Spanien, spanisch, Persien, persisch, Ligurien, ligurisch, Albanien, albanisch, Yugoslawien, yugoslawisch, die Malaien (Pl.), malaiisch, Schweden, schwedisch, Serbien, serbisch, Ägypten, ägyptisch, Algerien, algerisch, Baden, badisch, Schaffhausen, schaffhausisch. Ausnahmen: Brasilien, brasilianisch, Sachsen, sächsisch, Italien, italienisch, Sizilien, sizilianisch (seltener sizilisch)
  • Sonderfall -ernern + -risch: Zypern, zyprisch, Bayern, bayrisch
  • Sonderfall -a → + -nisch: Amerika, amerikanisch, Korea, koreanisch, Nicaragua, nicaraguanisch, Samoa, samoanisch, Andorra, andorranisch, Angola, angolanisch, Anguilla, anguillanisch, Sahara, saharanisch. Ausnahmen: Kanada, kanadisch, Panama, panamisch, Malaysia, malaysisch, Guatemala, guatemaltekisch, die Antarktika (Sing.), antarktisch, Palästina, palästinensisch (seltener palästinisch)
  • Sonderfall + -erisch: die Schweiz (Sing.), schweizerisch, Basel, baslerisch, Zürich, zürcherisch. Aber: Bern, bernisch, Baden, badisch, Bayern, bayrisch, Schaffhausen, schaffhausisch, Berlin, berlinisch oder berlinerisch
  • Sonderfall + -anisch: siehe Sonderfall -a. Zusätzlich auch Ecuador, ecuadorianisch, Brasilien, brasilianisch, Kolumbien, kolumbianisch, Hawaii, hawaiianisch, Fidschi, fidschianisch, Sizilien, sizilianisch (seltener sizilisch)

Vokabular

  • das Apfelmus
  • der Beutel, die Beutel
  • das Blech, die Bleche
  • von jemandem etwas (Akk.) ausleihen
  • das Rezept, die Rezepte
  • etwas im Internet suchen
  • Welcher Kuchen ist dein Lieblingskuchen?
  • die Teigform, die Teigformen
  • die Bühne, die Bühnen
  • Genf (Genève)
  • Neuenburg (Neuchâtel)
  • das Tessin (Ticino)
  • das Land, die Länder
  • die vereinigten Staaten = die USA
  • das Ereignis, die Ereignisse
  • das Ergebnis, die Ergebnisse
  • auswendig
  • bekommen: ich habe einen Kuchen bekommen
  • nicht müssen: Ich muss deswegen nicht ins Gefängnis
  • teilen: er hat den Kuchen mit mir geteilt
  • etwas (Akk.) wagen: Wir wagten den Sprung ins kalte Wasser.
  • weglaufen: Sie laufen weg. Sie ist von zuhause weggelaufen.
  • mitgehen: Sie gehen mit. Du bist mit der Gruppe mitgegangen.
  • blasen: Er hat Trompete geblasen.
  • die Trompete, die Trompeten
  • auf jemanden (Akk.) böse sein/werden = sich über jemanden ärgern
  • über etwas (Akk.) böse sein/werden = sich über etwas ärgern
  • dies ist ein böser Mensch = dieser Mensch ist böse = dies ist ein moralisch schlechter Mensch = dies ist ein verwerflicher Mensch
  • eine böse Verletzung = eine schlimme Verletzung; ein böser Traum = ein schlimmer Traum
  • es gibt kein Kind = Wieviele Kinder gibt es? Keines.
  • es gibt keinen Mann = Wieviele Männer gibt es? Keinen.
  • es gibt keine Frau = Wieviele Frauen gibt es? Keine.
  • etw. (Substantiv) bleibt jemandem (Dat.): Mir bleibt nur noch ein Pullover.
  • das Kind, die Kinder
  • der Klaps = der leichte Schlag auf ein Körperteil
  • der Po = der Popo = der Hintern = das Gesäß
  • sich unterhalten: Wir haben uns unterhalten.
  • etw. (Akk.) wiederfinden: Ich habe meine Jacke wiedergefunden.

Hausaufgabe

Lerne die geographisch-lokalisierenden und kulturell/national zuschreibenden Adjektive auswendig.

 
Heute haben wir die Hausaufgaben korrigiert und dann eine Lernkontrolle gemacht.

Vokabular

  • nahe, näher, am nächsten
  • nächst: Die nächste Person bitte!
  • mit etw. (Dat.) zufrieden sein
  • von etw. (Dat.) begeistert sein
  • die (Firma) BMW, die Novartis, die Roche, ...
  • der See, die Seen
  • die Nordsee
  • jem. (Dat.) etw. kaufen/schenken
  • sich (Dat.) (selbst) etw. (Akk.) kaufen: ich kaufe mir etwas, du kaufst dir etwas, er kauft sich etwas, sie kauft sich etwas, wir kaufen uns etwas, ihr kauft euch etwas, sie kaufen sich etwas
  • sich (Akk.) (voneinander) verabschieden
  • abschliessen: einen Vertrag abschliessen, ein Haus abschliessen, sie haben einen Vertrag abgeschlossen
  • handeln: mit Gütern handeln
  • verhandeln: mit jemandem eine Sache verhandeln, die Schweiz hat mit der EU die Personenfreizügigkeit verhandelt
  • der Verkehr
  • das Problem, die Probleme: ich löse das Problem
  • etwas zu Essen / zu Trinken probieren, wir haben vom Kuchen probiert
  • Kleider anprobieren, er hat die Hosen anprobiert
  • ein Werkzeug oder eine Methode ausprobieren, ihr habt die Software ausprobiert
  • versuchen, etwas zu tu:  sie haben versucht, ins Haus zu kommen
  • einzig ≠ einig
  • im Gesamten
  • gesamt: das gesamte Projekt
  • der Diamant, die Diamanten
  • der Blumenstrauß
  • der (Vogel) Strauß
  • sich um eine Stelle bewerben
  • Zugang / einen Ausweis / etc. beantragen, ich habe einen Ausweis beantragt
  • ein Gedicht / eine Methode / eine Arbeit / etc. vortragen, ich habe ein Gedicht vorgetragen
  • jem. (Akk.) mit einer Arbeit beauftragen, der Kunde hat die Firma mit dieser Aufgabe beauftragt
  • Zeitungen / einen Krieg austragen, er hat die Zeitungen ausgetragen
  • ein Mühsal ertragen, sie hat ihre Krankeit nur mit Müher ertragen
  • der Tropfen, die Tropfen
  • ein Getränk trinken, sie hat Orangensaft getrunken
  • Du brauchst nicht zu kommen = du musst nicht kommen = es ist nicht nötig, dass du kommst = dein Kommen ist nicht nötig
 B1

 last edited: Mon, 02 Sep 2019 18:01:21 +0200  
Wir haben uns heute zuerst frei unterhalten und danach die Übungen korrigiert. Zum Schluss haben wir die Lektüre aus dem Buch, die wir schon kennen, laut vorgelesen.

Freie Unterhaltung

  • Sprichst du noch Japanisch?
  • Das war vor langer Zeit.
  • Erinnerst du dich noch daran?
  • Übung macht den Meister.
  • Dieses wird das letzte Mal sein.
  • Viele Leute mögen Kimchi nicht. Sie denken, dass es stinkt.
  • Kocht ihr oft zusammen?
  • Ich habe es vergessen.
  • Ostasiatische Küche ist mir vertraut.
  • Ihr Herkunftsort liegt fast am gelben Meer / in der Nähe des Meer(e)s.
  • Das ist (das), was ich vermutet habe.
  • Wie viele Male bist du nach Korea gegangen?
  • Gell?
  • Das ist (das), was ich vermutet habe.
  • Wenn es ein Festival gibt, an welchem die Leute auf der Strasse sind, dann gehe ich (da)hin.
  • Das ist normal, weil man einen Eintritt bezahlen muss.

Nebensätze mit während, wenn oder als

  • Dauer: Der Nebensatz mit während beschreibt eine andauernde Handlung oder Gegebenheit ohne spezifischen Anfangs- und Endpunkt. Dabei laufen zwei Vorgänge parallel zueinander. während kann in allen Zeiten (Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit) benutzt werden.
  • Zeitpunkt: Ein Nebensatz mit wenn und als beschreibt eine Handlung oder eine Gegebebheit zu einem Zeitpunkt.
    • wenn benutzt man zusammen mit einem Zeitpunkt in der Zukunft oder der Gegenwart sowie mit einer wiederholten Handlung oder Gegebenheit (im Allgemeinen) in der Vergangenheit.
    • als wird nur zusammen mit einer einmaligen Handlung oder Gegebenheit in der Vergangenheit benutzt.

Konditionalsatz ohne wenn (Repetition)

Als Veranschaulichendes Beispiel für Konditionalsätze ohne wenn (siehe letzte Lektion) haben wir die Audio-Aufnahme des Gedichts Rap 3 von Feridun Zaimoglu gehört ("Bist du ein Lamm, fressen sie dich...")

Vokabular

  • einschlafen, ich bin gestern spät eingeschlafen
  • die Gruppe, die Gruppen
  • jem. (Akk.) an etw. (Akk.) erinnern = jem. (Akk.) etw. (Gen.) erinnern
  • fressen, die Kuh hat genug gefressen
  • ländlich vs. städtisch
  • salzig
  • das Salz
  • vertraut
  • die Tatsache, die Tatsachen
  • die Tat, die Taten
  • tatsächlich
  • der Herbst
  • das Fest, die Feste
  • die Jobsuche
  • herkommen
  • die Herkunft (Person)
  • der Ursprung (Sache)
  • die Insel, die Inseln
  • angeln, er angelte
  • die Angel(rute)
  • wissen (mit Nebensatz) vs. etw./jem. (Akk.) kennen
  • der Agent, die Agenten
  • geheim
  • das Geheimnis, die Geheimnisse
  • das Ergebnis, die Ergebnisse
  • das Zeugnis, die Zeugnisse
  • der Stress / der Streß, die Stresse / die Streße

Hausaufgaben


Macht die abgegebenen Übungen.

 last edited: Sat, 31 Aug 2019 16:09:10 +0200  
Heute haben wir die Hausaufgaben korrigiert und dabei das Vokabular und die Grammatik geklärt. Am Schluss haben wir einander die Inhalte der Buchlektüre von letzter Woche erzählt, deren wir uns erinnern konnten.

Genetivendung von Nomen

Endung -s
Die Endung -s wird verwendet bei Substantiven, die auf -en, -em, -el, -er oder auch mit einer Verkleinerungssilbe enden.

Beispiele:
  • -en: das Schwimmen – des Schwimmens
  • -el: der Pegel – des Pegels
  • -er: der Fahrer – des Fahrers
  • -lein: das Büchlein – des Büchleins
  • -chen: das Gärtchen – des Gärtchens
Endung -es
Nomen, die auf ein -s, , -x oder -z enden, erfordern die Genetivendung -es.

Beispiele:
  • -s: das Haus – des Hauses; der Kurs – des Kurses
  • -ss: der Fluss – des Flusses, der Hass – des Hasses, der Pass – des Passes
  • : das Maß – des Maßes, der Spaß – des Spaßes
  • -z: der Tanz – des Tanzes, der Glanz – des Glanzes
  • -tz: der Witz – des Witzes, der Satz – des Satzes
  • -chs: der Fuchs – des Fuchses
  • -x: der Reflex – des Reflexes

Endung -s oder -es
Bei zahlreichen anderen ein- und zweisilbigen Substantiven im Maskulinum und Neutrum sind grundsätzlich beide Formen möglich, häufig spielt der Satzrhythmus eine Rolle. Der vollen Genitivform wird vor allem dann der Vorzug gegeben, wenn der Genitiv vorangestellt wird: des Tages Hitze, des Waldes Kühle. Auch bei Zusammensetzungen mit Fugen-s wird aus Klanggründen oft die -es-Form favorisiert: des Jubiläumsjahres, des Geschäftsfreundes. Bei zweisilbigen Substantiven mit unbetonter Endsilbe findet dagegen eher die kurze Form Anwendung, ebenso bei Substantiven, die auf Vokal oder Vokal + h enden: des Abdrucks, des Mitleids, des Schnees, des Flohs.
Quelle: https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Genitiv-auf-s-oder-es

Endung -ses
Die Endung -nis erfordert die Genitivendung -ses.

Beispiele:
  • das Ergebnis – des Ergebnisses, das Zeugnis – des Zeugnisses, das Geheimnis – des Geheimnisses
Endung -en
Die Genetivendung -en erfordern:

1. Maskuline Substantive, die männliche Personen bezeichnen, mit folgenden Endungen:
-and: der Doktorand – des Doktoranden
-ant: der Praktikant – des Praktikanten
-at: der Kandidat – des Kandidaten
-ent: der Absolvent – des Absolventen
-et: der Athlet – des Athleten
-ist: der Journalist – des Journalisten
-oge: der Pädagoge – des Pädagogen
-nom: der Ökonom – des Okönomen
-soph: der Philosoph – des Philosophen
-graf: der Fotograf – des Fotografen
-urg: der Chirurg – des Chirurgen

2. Außerdem:
der Bär, der Christ, der Fürst, der Held, der Herr, der Kamerad, der Mensch, der der Prinz, der Soldat


Endung -n
Die Genetivendung -n erfordern:

1. Substantive mit der Endung –e, die männliche Personen bezeichnen:
der Bote, der Erbe, der Experte, der Junge, der Kollege, der Kunde, der Neffe, der Sklave, der Zeuge, ...

2. Männliche Nationalitätenbezeichnungen mit der Endung -e:
der Franzose, der Grieche, der Russe, der Türke, …

3. Maskuline Tierbezeichnungen mit der Endung –e:
der Affe, der Falke, der Hase, der Löwe, der Ochse, der Rabe, …

4. Außerdem:
der Bauer, der Nachbar


Konditionalsatz mit Verb in Position 1

Eine Form des Konditionalsatzes ist das Weglassen von wenn/falls/... und dem Wechsel des Verbs in die Position 1 des Satzes: Zerbricht ein Spiegel, (so) folgen sieben schlechte Jahre. = Wenn ein Spiegel zerbricht, (so) folgen sieben schlechte Jahre.

Vokabular

  • in jem. (Akk.) verliebt sein
  • von jem./etw. (Dat.) träumen
  • das Haus, die Häuser
  • der Eigentümer, die Eigentümer
  • das Eigentum
  • das Gefängnis, die Gefängnisse
  • mit etw. (Dat.) anfangen = mit etw. (Dat.) beginnen
  • sich näher kommen
  • sich nahe sein
  • näher als sonst, näher als üblicherweise, näher als vorher, näher als jetzt
  • sich kennenlernen
  • sich streiten
  • hoch, höher, am höchsten
  • etw. (Akk.) erhöhen
  • die Erhöhung, die Erhöhungen
  • die Regierung, die Regierungen
  • der Bericht, die Berichte
  • der Druck
  • der Betrieb, die Betriebe
  • einige ≠ eigene
  • das Verbot gilt. Die Regeln gelten.
  • der Bankschein = die Banknote
  • etw. (Akk.) hervorrufen
  • darüber hinaus
  • bekannt
  • berühmt
  • sich vor jem./etw. (Dat.) fürchten = vor jem./etw. (Dat.) Angst haben
  • jem./etw. (Akk.) meiden ≠ etw. (Akk.) meinen
  • die Reihe, die Reihen
  • der Ruf
  • rufen, ich habe dich gerufen
  • vorher ≠ hervor
  • die Betrachtungsweise
  • jem. (Dat.) folgen, ich bin dir gefolgt
  • Auf schlechtes Wetter folgt gutes Wetter. Auf eine Rezession folgt ein Wirtschaftsaufschwung.
  • etw. (Akk.) zerbrechen, ich habe den Spiegel zerbrochen.
  • der Spiegel, die Spiegel
  • sich an jem./etw. (Akk.) erinnern = sich jem./etw. (Gen.) erinnern
  • die Grammatik
  • das Vokabular

Hausaufgaben

Löst die abgegebenen Übungen.

 
Nach der Korrektur der Hausaufgaben haben wir einige Präpositionen angeschaut, die den Genetiv verlangen. Danach haben wir das Hörverständnis bei der Lektüre des Buches "Heute gehe ich nach China" geübt.

Einige Präpositionen, die den Genetiv verlangen

  • außerhalb: Außerhalb der Geschäftszeiten ist niemand im Büro. Außerhalb der Stadt gibt es viel Wald.
  • innerhalb: Bitte bezahlen Sie die Rechnung innerhalb einer Woche. Das Tier kann sich innerhalb der Wohnung befinden.
  • laut: Laut einer Studie sind nur 50 Prozent der Deutschen glücklich.
  • mithilfe: Mithilfe eines Freundes gelang ihm die Flucht.
  • statt: Statt eines Blumenstraußes verschenkte er ein altes Buch.
  • trotz: Trotz einer schlechten Leistung bestand er die Prüfung.
  • während: Während seines Studiums lernte er Spanisch.
  • wegen: Wegen eines Unglücks hatte der Zug Verspätung. Aber: Wegen dir habe ich drei Kilogramm abgenommen.

Grammatik, die uns in der Lektüre begegnet ist

  • Possessiv in der Standardsprache mit Genetiv, in der Umgangssprache oft mit von + Dat.
  • Statt stellen/setzen/legen (woher/wohin?) wird manchmal, weil es einfacher ist, tun verwendet.

Vokabular

  • das Zeichen, die Zeichen
  • einen Termin (Akk.) absagen
  • ein Projekt (Akk.) abbrechen
  • sterben, er ist gestorben
  • versterben, er ist verstorben (leider)
  • temporal = zeitlich
  • die Stadt, die Städte
  • sich irgendwo befinden = irgendwo sein
  • die Studie, die Studien
  • laut (Präposition) = gemäß
  • etwas gelingt jemandem (Dat.)
  • etwas (Akk.) an jemanden (Akk.) (ver)schicken = etwas (Akk.) an jemanden (Akk.) (ver)senden
  • etwas (Akk.) verschenken = etwas (Akk.) weggeben
  • jemandem (Dat.) etwas (Akk.) schenken
  • eine Prüfung (Akk.) bestehen
  • aus etwas (Dat.) bestehen
  • das Hemd, die Hemden
  • etwas (Akk.) auf etwas (Dat.) laden
  • der Dachboden, die Dachboden = der Estrich, die Estriche
  • der Pfad, die Pfade
  • die Muschel, die Muscheln

Hausaufgaben

Macht die verteilten Übungen zu den Relativsätzen und zu den Präpositionen mit Genetiv.

 last edited: Thu, 15 Aug 2019 13:04:37 +0200  
Heute haben wir die Grammatik der Relativsätze angeschaut und mit einer Übung vertieft.

Relativsätze

  • Ein Relativsatz stellt eine Ergänzung zu einem Nomen dar: Der Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, ...
  • Das Nomen, auf das sich der Relativsatz bezieht, bezeichnet man als das Bezugswort des Relativsatzes: Der Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, ...
  • Die Wiederholung des Nomens im Relativsatz entfällt, aber der Artikel bleibt als Relativpronomen erhalten: Der Schlüssel, den Schlüssel ich schon so lange gesucht habe, ...
  • Das Genus und der Numerus des Nomens bestimmen das Genus und den Numerus des Relativpronomens: Der Schlüssel: Genus = maskulin; Numerus = Singular → Relativpronomen: der/den/dem/des (je nach Kasus im Relativsatz)
    MaskulinFemininNeutrumPlural
    Nominativderdiedasdie
    Akkusativdendiedasdie
    Dativdemderdemdenen
    Genitiv/Possessivdessenderendessenderen
  • Im Relativsatz steht das Verb am Ende (Nebensatzstellung): Der Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, ...
  • Ein Relativsatz steht immer zwischen zwei Satzzeichen, also zwischen zwei Kommas bzw. zwischen Komma und Punkt.
  • Der Relativsatz folgt normalerweise unmittelbar auf sein Bezugsnomen. Wenn durch den Relativsatz aber ein Verb oder ein Verbteil am Satzende isoliert würde, klammert man den Relativsatz besser ans Satzende aus.
    • Ein Beispiel mit isoliertem Verbteil wäre: Ich habe den Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, gefunden.
    • Besser ist in diesem Fall ein ausgeklammerter Relativsatz: Ich habe den Schlüssel gefunden, den ich schon so lange gesucht habe.
  • Relativsätze im Genitiv werden oft mit possessiven Relativsätzen verwechselt.
    • Possessiver Relativsatz: Der Mann, dessen Frau gestorben ist, ist ins Altenheim gezogen.
    • Relativsatz im Genitiv (entsteht aus einer Genitivergänzung des Verbs): Der Mann, dessen ich mich erinnere, war sehr groß.
  • Tritt das Relativpronomen nach einer Präposition auf,
    • ist die Kontraktion von Präposition und Relativpronomen (von dem = vom) nicht möglich
    • können die Präposition und das Relativpronomen mit dem entsprechenden Fragewort ersetzt werden: wo/woher/wohin/womit/wodurch/worüber/...: Die Stadt, aus der ich komme, heißt Stuttgart. = Die Stadt, woher ich komme, heißt Stuttgart.
    • Weist die Präposition an oder in auf eine vergangene Zeit hin, kann der Ersatz mit als erfolgen: An dem Tag, an dem ich geboren wurde, war es sehr kalt. = An dem Tag, als ich geboren wurde, war es sehr kalt.
    • Weist die Präposition an oder in auf eine allgemeine oder eine zukünftige Zeit hin, kann der Ersatz mit wenn erfolgen: An Tagen, an denen die Sonne scheint, gehe ich gerne spazieren. = An Tagen, wenn die Sonne scheint, gehe ich gerne spazieren.
  • Ein ganzer Hauptsatz kann als Bezugsobjekt für eine Relation dienen.
    • Verweist der nachfolgende Hauptsatz auf den vorherigen Hauptsatz, geschieht das mit einem einleitenden Das: Meine Großmutter hat einen armen Mann geheiratet. Das hat ihr Vater nie verstanden.
    • Wird aus einem Relativsatz darauf verwiesen, wird das verweisende Word im entsprechende Fragewort was verwendet: Meine Großmutter hat einen armen Mann geheiratet, was ihr Vater nie verstanden hat.
    • Beide Satzverbindungen entsprechen einem Hauptsatz mit einem dass-Satz (Achtung: Umkehrung in der Abfolge!): Ihr Vater hat nie verstanden, dass meine Großmutter einen armen Mann geheiratet hat.
    • Dieselbe Struktur bei kausalen Satzverbindungen: Ich bin hungrig. Deshalb/Dessentwegen bin ich schwach. →  Ich bin hungrig, weshalb/weswegen ich schwach bin.

Vokabular

  • jemandem eine Freude machen: Du hast mir damit eine grosse Freude gemacht.
  • etwas (Akk.) verraten: Ich verrate dir ein Geheimnis.
  • das Geheimnis, die Geheimnisse
  • sich auf etwas (Akk.) beziehen: Diese Aussage bezieht sich auf das Ereignis vergangener Woche.
  • die Beziehung, die Beziehungen
  • etwas (Akk.) bezeichnen = etwas (Akk.) benennen
  • das Genus = engl. the gender (in der Grammatik)
  • bzw. = bezeihungsweise: Der Support erfolgt ab Kauf beziehungsweise ab Lieferung des Produkts.
  • unmittelbar: Die Zahl unmittelbar vor der 60 ist die 59.
  • 2 Sachen (miteinander) verwechseln: Der Kellner hat unsere Bestellungen verwechselt.
  • sterben. Sie ist gestorben.
  • sich einer Sache (Gen.) erinnern = sich an eine Sache (Akk.) erinnern: Ich habe mich des Termins erinnert. = Ich habe mich an den Termin erinnert.
  • der Bettler, die Bettler
  • betteln: Er hat gebettelt.
  • auftreten (im übertragenen Sinn) = erscheinen: Die Firma konnte die Probleme lösen, die aufgetreten waren.
  • der Tritt, die Tritte
  • etwas (Akk.) treten: Ich habe den Fussball getreten.
  • etwas (Akk.) ersetzen: Wir haben den kapputten Reifen durch einen neuen ersetzt.
  • der Ersatz, die Ersatze
  • etwas (Dat.) entsprechen: Ein Kilogramm entspricht in etwa zwei Pfund.
  • auf etwas (Akk.) hinweisen: Sie haben auf die Sache hingewiesen.
  • erfolgen: Die Lieferung erfolgt innerhalb von zwei Tagen.
  • einer Sache/jemandem (Dat.) zu etwas (Dat.) dienen: Das Netzteil dient dem Gerät zur direkten Stromversorgung.
  • arm = ohne [genügend] Geld zum Leben, wenig besitzend, bedürftig, mittellos
  • vorherig: Adjektiv zu vorher
  • das Praktikum, die Praktika
  • etwas (Akk.) abbrechen: Die Reise muss abgebrochen werden.
  • das Erdbeben, die Erdbeben
  • jemandem zusetzen = sich auf jemandes physischen oder psychischen Zustand in unangenehmer, negativer Weise auswirken: Die Krankheit hat ihm ziemlich zugesetzt.

Hausaufgaben

Macht die Übung Lückentext zu den Relativsätzen.

 last edited: Tue, 13 Aug 2019 09:52:39 +0200  
Heute haben wir nach freier Konversation nochmals die Deklination der Adjektive angeschaut und mit einer neuen Übung geübt.

Freie Konversation

  • Ich war auf dem Münsterplatz im Freiluftkino.
  • Der Film, den ich geschaut habe, heißt ...
  • Es war ein Film über ein Mädchen, das ...

über: mit Akkusativ oder Dativ?

Die Präposition über wird einerseits als Lokalpräposition gebraucht. Dann wird der Kasus entsprechend der Frage wo/wohin verwendet. Wenn sie im Sinne von engl. about verwendet wird, verlangt sie den Akkusativ.

Deklination von Adjektiven (Teil 3)

  • Besonderheiten bei der Bildung: siehe Lektion vom 7. August 2019.
  • Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle: siehe Lektion vom 24. Juli 2019
  • Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein, dein, sein, ihr, unser, euer, ihr): siehe Lektion vom 7. August 2019.
  • Ohne Artikel:
    MaskulinFemininNeutrumPlural
    Nominativsüßer Orangensaftsüße Milchklares Wassersüße Getränke
    Akkusativsüßen Orangensaftsüße Milchklares Wassersüße Getränke
    Dativsüßem Orangensaftsüßer Milchklarem Wassersüßen Getränken
    Genitivsüßen Orangensaft(e)ssüßer Milchklaren Wasserssüßer Getränke

derselbe/dieselbe/dasselbe

MaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativderselbedieselbedasselbedieselben
Akkusativdenselbendieselbendasselbedieselben
Dativdemselbenderselbendemselbendenselben
Genitivdesselbenderselbendesselbenderselben

Vokabular

  • eindrücklich
  • der Eindruck, die Eindrücke
  • jemanden/etwas (Akk.) kennen, ich habe jemanden gekannt
  • raten: rate mal!
  • farblos
  • durchsichtig
  • klar
  • der Film, die Filme

Hausaufgaben


Macht die Übung noch einmal, ohne die Deklinationstabellen zu verwenden.

 last edited: Thu, 08 Aug 2019 12:36:57 +0200  
Heute haben wir nach einer freien Unterhaltung die Ordinalzahlen, einen weiteren Teil der Possessivartikel sowie der Deklination der Adjektive angeschaut. Dies haben wir mit einer Übung vertieft.

Freie Unterhaltung

  • Ich muss dir die Fotos zeigen.
  • Ich war diesen Montag dabei. = Ich war an diesem Montag dabei.
  • Das Programm war über den Thurgau.
  • Es gab eine Show mit Kühen.

Ordinalzahlen

  • das nullte Jahr
  • das erste Jahr
  • das zweite, dritte, vierte, ..., neunzehnte Jahr
  • das zwanzigste, einundzwanzigste, ..., millionste Jahr

Possessivartikel (Teil 2: Besitzer in der 1. Person Plural)

Mein Partner und ich, wir mieten eine Wohnung mit vier Zimmern, einer Küche, einem Kellerabteil und einem Garten. Es ist unsere Wohnung mit unseren vier Zimmern, unserer Küche, unserem Kellerabteil und unserem Garten:

MaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativunser Gartenunsere Wohnungunser Kellerabteilunsere Zimmer
Akkusativunseren Gartenunsere Wohnungunser Kellerabteilunsere Zimmer
Dativunserem Gartenunserer Wohnungunserem Kellerabteilunseren Zimmern
Genitivunseres Gartensunserer Wohnungunseres Kellerabteil(e)sunserer Zimmer

Deklination von Adjektiven (Teil 2)

  • Besonderheiten bei der Bildung:  
    • Endet das Adjektiv auf -e, fügen wir kein zusätzliches e ein. Beispiel: leise — ein leiser Junge (nicht: ein leiseer Junge)
    • Endet das Adjektiv auf -el entfällt normalerweise das e von -el. Beispiel: dunkel — ein dunkler Wald (nicht: ein dunkeler Wald)
    • Bei der Endung -er entfällt das e meistens, wenn die Endung -er auf einen Vokal folgt, sowie bei vielen Fremdwörtern. Beispiel: teuer — ein teures Hotel (nicht: ein teueres Hotel); makaber — eine makabre Geschichte (nicht: eine makabere Geschichte)
    • Das Adjektiv hoch ist unregelmäßig: c entfällt beim attributiven Adjektiv. Beispiel: hoch — ein hohes Haus (nicht: ein hoches Haus)
  • Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle: siehe Lektion vom 24. Juli 2019
  • Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein, dein, sein, ihr, unser, euer, ihr):

    MaskulinFemininNeutrumPlural
    Nominativunser kühler Gartenunsere kühle Wohnungunser kühles Kellerabteilunsere kühlen Zimmer
    Akkusativunseren kühlen Gartenunsere kühle Wohnungunser kühles Kellerabteilunsere kühlen Zimmer
    Dativunserem kühlen Gartenunserer kühlen Wohnungunserem kühlen Kellerabteilunseren kühlen Zimmern
    Genitivunseres kühlen Gartensunserer kühlen Wohnungunseres kühlen Kellerabteil(e)sunserer kühlen Zimmer
  • Ohne Artikel: siehe nächste Lektion.

Vokabular

  • dünn
  • der Ordner, die Ordner
  • an etwas (Dat.) etwas/viel/wenig/nichts/... auszusetzen haben: beanstanden, kritisieren
  • aus Versehen = ohne Absicht
  • das Zimmer, die Zimmer
  • der Rucksack, die Rucksäcke
  • der Keller, die Keller
  • das Kellerabteil, die Kellerabteile: ein separat verschliessbarer Teil des Kellers
  • der Bauernhof, die Bauernhöfe
  • einladen, ich lade jemanden ein, sie hat jemanden eingeladen
  • kurz (Adj./Adv.)
  • sich streiten, wir haben uns gestritten, sie stritten sich
  • laufen, wir liefen, ihr seid gelaufen
  • jedes zwanzigste Jahr
  • die Kuh, die Kühe
  • gelingen = Erfolg haben
  • erfolgen = stattfinden
  • der Erfolg, die Erfolge
  • erfolgreich = gelungen
  • fern
  • das Mehl, die Mehle
  • rüber = herüber oder hinüber

Hausaufgaben

Macht die Übung noch einmal, möglichst ohne in der Deklinationstabelle nachzuschauen.

 last edited: Thu, 08 Aug 2019 12:35:18 +0200  
Heute haben uns zuerst frei unterhalten und danach die Lokalpräpositionen und die Deklination von Adjektiven mit einer weiteren Übung trainiert. In dieser Übung haben wir wieder die Fragewörter wo/woher/wohin mit spezifischeren Fragewörtern ergänzt.

Das interessiert mich vs. Ich interessiere mich für ... vs. Ich bin an ... interessiert

Diese drei Formen sind gleichwertig:
  • Dieser Kochkurs interessiert mich.
  • Ich interessiere mich für diesen Kochkurs.
  • Ich bin an diesem Kochkurs interessiert.

Futur/Zukunft mit werden

Morgen wird es zwanzig Grad warm sein.
Morgen werden wir auf den Markt gehen.

Neigungen/Vorlieben/Geschmäcker vs. Wünsche/Bedürfnisse

Verwende folgende Formen,
  • um generelle Neigungen, Vorlieben und Geschmäcker auszudrücken:
    • es mögen, etwas zu tun: Wir mögen es, auf den Markt zu gehen.
    • gern(e) etwas tun: Wir gehen gern(e) auf den Markt.
    • etwas (Akk.) mögen: Wir mögen den Markt.
    • etwas (Akk.) gern(e) haben: Wir haben den Markt gern(e).  
  • um einen Wunsch oder ein temporales Bedürfnis auszudrücken (mit dem Konjunktiv II der Höflichkeit):
    • (gern(e)) etwas tun mögen im Konjunktiv II: Wir möchten (gern(e)) auf den Markt gehen.
    • gern(e) etwas tun im Konjunktiv II: Wir würden gern(e) auf den Markt gehen/Wir gingen gern(e) auf den Markt.
    • gern(e) etwas (Akk.) haben im Konjunktiv II: Wir hätten gerne einen Marktbesuch in unserem Tagesprogramm.

Possessivartikel (Teil 1: Besitzerin in der 3. Person Singular)

Ein Besitz wird durch den Besitzer im Genitiv angezeigt: Dies ist der Baum dieser Bäuerin. Dies ist das Tier dieser Bäuerin. Dies ist die Katze dieser Bäuerin. Dies sind die Kälber dieser Bäuerin. dieser Bäuerin kann mit dem Possessivartikel ersetzt werden, um den Satz kürzer zu machen:

MaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativihr Baumihre Katzeihr Tierihre Kälber
Akkusativihren Baumihre Katzeihr Tierihre Kälber
Dativihrem Baumihrer Katzeihrem Tierihren Kälbern
Genitivihres Baumsihrer Katzeihres Tier(e)sihrer Kälber

denn vs. dann

  • denn (gibt die Begründung an): Wir blieben zu Hause, denn das Wetter war schlecht = Wir blieben zu Hause, weil das Wetter schlecht war. Achtung: der Nebensatz mit denn kommt das Verb nicht an den Schluss!
  • dann
    • = darauf, danach; nachher, hinterher: Erst spielten sie zusammen, dann stritten sie sich.
    • = dahinter, danach; darauf folgend: An der Spitze lief die Henne, dann folgten die Küken.
    • rangmäßig danach: Sie ist die Beste/Schnellste/..., dann kommt ihr Bruder.
    • = unter diesen Umständen, unter dieser Voraussetzung, in diesem Falle: Das kann nur dann gelingen, wenn alle mitmachen.
    • = außerdem, ferner, dazu: Und dann kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu.
    • = zu einem bestimmten [späteren] Zeitpunkt: Noch ein Jahr, dann ist sie mit dem Studium fertig.
    • = so (landschaftlich, in Ausrufen): Dann komm endlich rüber!
    • = im Unterschied dazu; sonst; denn, wenn betont in Verbindung mit Interrogativpronomen oder -adverbien: „Hast du den Tipp von ihr?“ – „Nein.“ – „Von wem dann?“

Vokabular

  • eins nach dem anderen: Ich kann eins nach dem anderen lernen.
  • sich unterscheiden: Diese zwei Tomaten unterscheiden sich in der Farbe und in der Größe.
  • zwischen zwei Dingen (Dat.) unterscheiden: Man kann zwischen Ruchmehl und Weissmehl unterscheiden.
  • der Unterschied, die Unterschiede
  • im Allgemeinen = generell

 last edited: Thu, 08 Aug 2019 12:34:13 +0200  
Heute haben wir die Lokalpräpositionen und die Deklination von Adjektiven mit einer weiteren Übung trainiert. Wir haben dabei auch die Fragewörter wo/woher/wohin mit spezifischeren Fragewörtern ergänzt.

Welche Verben verlangen ein wo/woher/wohin?

  • nehmen → woher?
  • mitnehmen → wohin?
  • stellen → wohin?
  • aufstellen → wo?
  • etwas (Akk.) (irgendwoher irgendwohin) tragen (engl. to carry) → woher/wohin?
  • Kleider/Früchte tragen (engl. to wear clothes; to bear fruits) → wo?

Deklination von Adjektiven (Teil 1)

  • Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle:

    mfnPl.
    Nominativder schwere Schrankdie schwere Pflanzedas schwere Autodie schweren Schränke
    Genitivdes schweren Schrank(e)sder schweren Pflanzedes schweren Autosder schweren Schränke
    Dativdem schweren Schrankder schweren Pflanzedem schweren Autoden schweren Schränken
    Akkusativden schweren Schrankdie schwere Pflanzedas schwere Autodie schweren Schränke
  • Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein...): siehe nächste Lektion.
  • Besonderheiten bei der Bildung: siehe nächste Lektion.
  • Ohne Artikel: siehe übernächste Lektion.

Spezifischere Fragewörter als wo/woher/wohin


Allgemeines FragewortSpezifischeres Fragewort
wo?
  • aufworauf?
  • nebenwoneben?
  • um ... herumworum?
  • hinterwohinter?
  • vorwovor?
  • inmitten → ∅ resp. wo?
  • ausser/ausserhalb → ∅ resp. wo?
woher?
  • aus (... heraus) → wo heraus/woraus?
  • von → ∅ resp. woher?
wohin?
  • in (... hinein) → wo hinein/worein?
  • nach → ∅ resp. wohin?

Vokabular

  • schweben, ich schwebte
  • etwas (Akk.) verzieren, ich habe die Blechbüchse verziert
  • etwas (Akk.) trocknen, ich habe die Apfelringe getrocknet
  • plätschern, der Brunnen plätscherte

Hausaufgabe

Macht diese neue Übung.

 
Heute haben wir uns frei unterhalten und die Lokalpräpositionen mit einer Übung repetiert.

Freie Unterhaltung

  • Mein Freund ist aus Mailand.
  • Sie waren in Lugano.
  • Sie haben dort studiert.
  • Und jetzt arbeitet er in Mailand.
  • Seit einem Jahr arbeitet er in Mailand.
  • Heute habe ich den schlechtesten Tag (in meinem Leben) gehabt.
  • Das ist nicht etwas, das mich interessiert.
  • Es gibt viele Leute, die keine Ahnung haben, was ihre Aufgabe ist.

mehrere vs. viel vs. mehr

  • mehrere ist ein Pronomen und Zahlwort und drückt eine unbestimmte größere Anzahl oder Menge aus. Die Bedeutung ist ähnlich zu einige und etliche.
  • viel ist ein Adverb und drückt aus, dass etwas in vielfacher Wiederholung erfolgt oder einen beträchtlichen Teil der zur Verfügung stehenden Zeit einnimmt, oder wird gleichbedeutend mit sehr oder mit wesentlich, bedeutend, weitaus gebraucht. Der Komparativ von viel ist mehr, der Superlativ am meisten.

Vokabular

  • etwas (Akk.) selber machen, ich habe diese Konfitüre selber gemacht.
  • der Prozess, die Prozesse
  • mit jemandem über etwas (Akk.) sprechen, ich habe mit ihr über Filme gesprochen.
  • praktisch
  • reglementiert
  • kontrolliert
  • die Leute (Pl.)
  • etwas (Akk.) übrig haben, ich habe Birnen übrig.
  • in die Berge fahren

 last edited: Wed, 17 Jul 2019 19:53:15 +0200  
Heute haben wir die Lokalpräpositionen geübt, indem die Lernenden eigene Sätze mit Gegenständen und den Verben sein, liegen, sitzen, stehen, gehen, legen, setzen und stellen bildeten. In diesem Zusammenhang haben wir auch die Dativ- und Genitiv-Deklination geübt. Die Lokalpräpositionen gegenüber, entlang, zu, durch und bis haben wir vertieft untersucht. Die Lernenden haben danach eine Übung dazu selbständig gelöst. Diese Übung haben wir zum Schluss korigiert.  

Sätze bilden mit Lokalpräpositionen

  • Wo hast du die Socken versteckt? Im Schrank.
  • Wo hast du die Oliven gefunden? Im Kühlschrank.
  • Woher kommst du? Aus der Schweiz.
  • Das Koreanisch-Wörterbuch liegt zwischen den anderen zwei Büchern.
  • Wir sitzen auf den Stühlen.
  • Die Zettel liegen um den Kübel (herum). = Die Zettel sind um den Kübel verteilt.

gegenüber + Dat.; Dat. + gegenüber

Für die Präposition gegenüber gilt:
  • gegenüber kann vor oder hinter dem Nomen-Bezugswort stehen:
    • Voranstellung: Gegenüber der Kirche steht eine Bank.
    • Nachstellung: Der Kirche gegenüber steht eine Bank.
  • gegenüber muss hinter dem Pronomen-Bezugswort stehen:
    • Gestern saß Frau Meier mir/dir/ihm/ihr/ihm/uns/euch/ihnen gegenüber.

Akk. + entlang; entlang + Gen.

Für die Präposition entlang gilt:
  • Nachstellung: Die Präposition entlang kann hinter dem Bezugswort stehen. Dann verlangt sie den Akkusativ, selten (aber noch schweizerisch) den Dativ. Diese Form wird meist zusammen mit einem Dislokationsverb (auf die Frage "wohin?": gehen, fahren, laufen, rennen, spazieren, führen etc.) verwendet, zeigt somit eine parallele Bewegung an und entspricht dem Verb folgen:
    • Am Sonntag sind wir drei Stunden den Rhein entlang spaziert.
    • Als Frage: Wo lang hat sie euch geführt?
    • Im Relativsatz: Dies ist die Bahnlinie, die/welche entlang / wo lang wir letzten Sommer Rad gefahren sind.
  • Voranstellung: Die Präposition entlang kann jedoch auch vor dem Bezugswort stehen. Dann verlangt sie den Genitiv, seltener den Dativ, veraltet den Akkusativ. Diese Form wird meist mit Verben, die ein Verbleiben an Ort und Stelle (auf die Frage "wo?") ausdrücken (sein, (ver)bleiben, stehen, liegen, sitzen, es gibt etc.), verwendet:
    • Entlang des Rheins gibt es spezielle Entsorgungseinrichtungen.
    • Er hat sich intensiv auf die 10,5 Kilometer lange Strecke entlang des Rheins vorbereitet. = Er hat sich intensiv auf die 10,5 Kilometer lange Strecke, die entlang des Rheins ist/liegt, vorbereitet.
    • Als Frage: Entlang welcher Strasse gibt es viele Unfälle?
    • Im Relativsatz: Er erinnert sich gerne an die Eisenbahnstrecke durch Sibirien, entlang deren viele Birken wachsen/stehen.

(von + Dat.) bis + Akk.

Die entsprechende Frage lautet "(von woher) bis wohin?"
von als Lokalpräposition gibt das Verlassen eines Startpunktes oder einer Herkunft an. bis als Lokalpräposition gibt das Erreichen eines Endpunktes an.
  • Endpunkt ohne Artikel: von Anfang bis Ende = vom Anfang bis ans Ende; bis hierher; bis dorthin
  • Endpunkt ohne Artikel → + fakultatives nach: bis (nach) München; von unten bis (nach) oben
  • Endpunkt mit Artikel: bis an den Rhein; bis in das Tal (hinein); bis zur Haltestelle

durch + (Akk.)

durch als Lokalpräposition kennzeichnet eine Bewegung, die auf der einen Seite in etwas hinein- und auf der anderen Seite wieder herausführt, oder eine (Vorwärts)bewegung über eine (längere) Strecke innerhalb eines Raumes, Gebietes o. Ä. Beispiele:
  • durch die Tür gehen
  • das Geschoss drang durch den rechten Oberarm
  • Nudeln durch ein Sieb gießen
  • durch die Nase atmen
  • durch das Wasser waten
  • durch den Park bummeln
  • In übertragener Bedeutung: Mir schießt ein Gedanke durch den Kopf.
  • Als Fragewort:  Wodurch sind wir letztes Jahr gefahren?
  • Als Relativsatz: Dies ist der Tunnel, wodurch / durch den/welchen wir letztes Jahr gefahren sind.

zu + Dat.

zu als Lokalpräposition gibt die Richtung (einer Bewegung) auf ein bestimmtes Ziel hin an. Solche Ziele sind:
  • Personen
  • Plätze und Ortsangaben mit Artikel
  • kurzfristige Erledigungen
Beispiele:
  • Das Kind läuft zu seiner Mutter / zum nächsten Haus.
  • Er kommt morgen zu mir.
  • Kommst du mit zum Schwimmen?

 last edited: Wed, 17 Jul 2019 19:51:38 +0200  
Heute haben wir zuerst die Hausaufgaben korrigiert. Danach haben wir die Adjektive/Adverben mit den Affixen -lich und -al angeschaut.

Korrektur der Hausaufgaben

  • Ich hätte gerne etwas (Akk.).
  • Ich möchte gerne (+ Obj.) + Verb
  • Wie lange halten sie sich?
  • hierher: Wie oft kommen Sie hierher?
  • dorthin: Ich gehe dorthin.
  • von/aus + Dat. auf die Frage "Woher?": Diese Sachen kommen/sind von hier/von einer Insel/aus einer Stadt/aus einem Land/aus einer Region.
  • in/auf/an/unter/vor/hinter + Dat. auf die Frage "Wo?": Der Rhein ist ein Fluss in Basel. Der Eiger ist ein Berg in der Schweiz. Meine Schwester macht Ferien auf einer Insel/im Irak.
  • in/auf/an/unter/vor/hinter + Akk., zu + Dat.  auf die Frage "Wohin?": Du gehst nach Zürich. Sie ist schon nach Hause gegangen. Wir gehen für den Urlaub nach Deutschland/in die Schweiz/in die Türkei/in die U.S.A./in den Iran/in den Irak. Ihr geht zum Rhein/zum Platz/zum Park/zum Arzt/zum Markt/zur Schule/auf den Platz/in den Park/in die Schule/an den Rhein.
  • um zu: Wir gehen nach Deutschland, um eine Aufführung zu sehen. Sie ist nach Hause gegangen, um ihren Rucksack zu holen.
  • wonach = nach welcher (gerade erwähnten) Sache
    • Wonach sehnst du dich?
    • Dies ist eine Sommerattraktion, wonach sich die Menschen sehnen = nach welcher sich die Menschen sehnen.
  • womit = mit welcher (gerade erwähnten) Sache
    • Womit fährst du nach Italien?
    • Dies ist das Auto, womit wir nach Italien fahren = mit welchem wir nach Italien fahren.
  • wodurch = durch welche (gerade erwähnte) Sache
    • Wodurch sind wir letztes Jahr gefahren?
    • Dies ist der Tunnel, wodurch wir letztes Jahr gefahren sind = durch welchen wir letztes Jahr gefahren sind.

Adjektive/Adverben mit dem Affix -lich

-lich war einst ein selbständiges Wort, es stammt aus dem Germanischen *-lîka (="Körper"). Das Etymon ist heute noch erhalten in den Wörtern Leiche (= hier in der Grundbedeutung "Körper", allerdings nur noch bezogen auf tote Körper), und gleich. Im Englischen ist -lich auch heute noch als selbständiges Wort erhalten: like. männlich bedeutet also ursprünglich einen männlichen Körper habend. Später erhielt das Affix dann vergleichende Bedeutung.
Das Affix -lich drückt aus, dass die genannte Eigenschaft zum Wesen einer Person oder Sache selbst gehört.
Beispiele:
  • männlich (Gegenwort: weiblich) =
    • dem zeugenden Geschlecht angehörend: eine männliche Pflanze
    • zu einem Mann gehörend = von einem Mann:  ein männlicher Vorname; eine männliche Stimme
    • besonders typisch für einen Mann = wie es einem Mann gemäß ist = wie ein Mann: ein männliches Gesicht; ein männlicher Ausdruck
  • südlich =
    • nach Süden: auf dem 40. Grad südlicher Breite
    • im Süden gelegen: die südlichen Länder
    • für den Süden typisch: die südliche Sonne
  • ähnlich (Adjektiv und Adverb) = usprünglich: wie der Ahn; heute: in manchem übereinstimmend = teilweise analog: in einem ähnlichen Falle; sich ähnlich verhalten
  • wöchentlich (Adjektiv und Adverb) = jede Woche wiederkehrend = in (je)der Woche einmal = einmal die Woche = allwöchentlich: Diese Sendung wird wöchentlich ausgestahlt.
  • ausführlich = ins einzelne gehend: die ausführliche Stellungnahme. Aber: der der ausführbare Plan (siehe Lektion vom 6. Mai 2019)
  • verantwortlich = die Verantwortung tragend: die verantwortliche Person. Aber: die verantwortbare Entscheidung (siehe Lektion vom 6. Mai 2019)
  • löslich = so beschaffen, dass es sich in Flüssigkeit auflöst: das (in Wasser) lösliche Salz. Aber: das lösbare Problem (siehe Lektion vom 6. Mai 2019)
  • Aber: traumhaft. Weitere Beispiele mit dem Affix -haft schauen wir nächste Lektion an.
Beispiele für die quasi gleiche Bedeutung der -lich- und -bar-Affixe (siehe Lektion vom 6. Mai 2019):
  • die allgemein unüberwindbare Hürde = die unüberwindliche Hürde. Aber: Die für bestimmte Personen unüberwindbare Hürde
  • das unvermeidbare Übel = das unvermeidliche Übel
  • das unerklärliche Rätsel = das unerklärbare Rätsel
  • der unersetzliche Freund = der unersetzbare Freund
  • das unübertreffliche Essen = das unübertreffbare Essen
Das Affix -al hat eine ähnliche Verwendung wie die Affixe -lich und -weise, ist aber lateinischen Ursprungs.
  • lokal = örtlich (Adjektiv); ortsweise/stellenweise (Adverb)
  • regional = aus/in der Gegend; regionenweise (Adverb)
  • saisonal = jahreszeitlich (Adjektiv); von Jahreszeit zu Jahreszeit (Adverb)
  • oral = mündlich (Adjektiv und Adverb)

Vokabular

  • das Auto, die Autos
  • der Süden
  • das Salz, die Salze
  • das Schloss, die Schlösser
    • (an Türen und bestimmten Behältern angebrachte) Vorrichtung zum Verschließen, Zuschließen mithilfe eines Schlüssels
    • meist mehrflügeliges (den Baustil seiner Zeit und den Prunk seiner Bewohner repräsentierendes) Wohngebäude des Adels
  • die Hürde, die Hürden
  • überwinden, ich habe die Hürde überwunden
  • der Ort, die Orte
  • die Gegend, die Gegenden
  • die Region, die Regionen
  • der Mund
  • die Gefahr, die Gefahren
  • ausführen
    • verwirklichen, realisieren, einem Auftrag gemäß tun, vollziehen, (eine bestimmte Arbeit) machen, erledigen
    • mündlich oder schriftlich ausführlich erläutern, darlegen
    • ... (siehe Duden)
  • lösen
    • bewirken, dass etwas lose wird, nicht mehr fest verbunden ist, nicht mehr [an]haftet
    • durch bestimmte Rechenschritte und die Anwendung rechnerischer Kenntnisse zum Ergebnis, zur Lösung von etwas kommen
    • zergehen lassen, [in einer Flüssigkeit] auflösen, verteilen
    • ... (siehe Duden)

Hausaufgaben

Schreibe acht Sätze auf, in welchen du die heute gelernte Grammatik anwendest oder heute gelernte Wörter verwendest.

 last edited: Wed, 17 Jul 2019 19:49:50 +0200  
Zuerst haben wir uns frei unterhalten und gemeinsam die Hausaufgaben korrigiert. Dann haben wir die Substantivierung von Verben, die Kommaregel bei Aufzählungen, die Final-Nebensätze und die Lokalpräpositionen geübt.
Die Lernenden haben zum Schluss in ihrem individuellen Tempo eine Übung zu den Präpositionen schriftlich gelöst. Danach haben wir diese gemeinsam korrigiert.  

Freie Unterhaltung

Meine Freunde sind ins Karaoke gegangen.
Ich habe am Computer, im Garten und in der Küche gearbeitet. Ich habe gebacken und einen Kuchen in den Ofen geschoben.
Die Kinder machen keine Fehler.

Korrektur der Hausaufgaben

  • Womit gehst du zur Arbeit?
  • Wir fahren mit dem Auto dorthin.
  • Mein Freund ist sehr freundlich und verantwortlich.
  • Es ist unverantwortbar, den Abfall nicht zu sortieren.
  • Mir fehlen noch vier Sätze.

Dativobjekt + fehlen

Dativobjekt + fehlen wird verwendet, um einen Verlust auszudrücken. Das Subjekt im Satz ist das, was fehlt. Das Dativobjekt ist/sind die Person(en), die den Verlust fühlt/fühlen.
  • Du fehlst mir. (Das ist mein Gefühl.)
  • Wir fehlen ihr. (Das ist ihr Gefühl.)
  • Sie fehlt uns. (Das ist unser Gefühl.)
  • Ihm (dem Hund) fehlt der Knochen.
  • Ihm (dem Haus) fehlt ein Dach.
  • Ihnen (diesen Pflanzen) fehlt Wasser.

Substantivierung von Verben

Alle Verbinfinitive können ohne Änderung der Form als Substantive verwendet werden. Das korrespondierende Substantiv ist stets ein deklinierbares Neutrum und Singularetantum. Beispiele:
  • tanzen → das Tanzen
  • schwimmen → das Schwimmen
  • reiten → das Reiten

Kommaregel bei Aufzählungen

Bei Aufzählungen wird zwischen den Aufzählungselementen ein Komma gesetzt. Nur vor dem letzen Element wird statt einem Komma ein und gesetzt.
  • a, b, c und d
  • grüne, gelbe und rote Tomaten

Finale Nebensätze mit um ... zu ... oder mit damit

Der Nebensatz enthält das Ziel oder den Zweck, der Hauptsatz die Handlung, die zur Erreichung des Ziels unternommen wird. Das Fragewort ist wozu. Bei Nebensätzen mit damit steht das Verb am Ende. Die Umstellung von Haupt- und Nebensatz ist möglich.
  • Wozu geht ihr ins Kino?
  • Wir gehen ins Kino, damit wir einen Film sehen. =
  • Damit wir einen Film sehen, gehen wir ins Kino.
Wenn im damit-Satz ein identischer Nominativ steht, kann dieser wegfallen. Allerdings muss der damit-Satz in einen Infinitivsatz mit um ... zu ... umgewandelt werden. Beispiel:
  • Wir gehen ins Kino, damit wir einen Film sehen. =
  • Wir gehen ins Kino, um einen Film zu sehen. =
  • Um einen Film zu sehen, gehen wir ins Kino.

Lokalpräpositionen

Lokalpräpositionen werden verwendet
  • zur Angabe des Herkunftsortes (woher?): ab, aus, von + Dat.
  • zur Angabe des Ortes (wo?):
    • an, auf, außer, bei, gegenüber, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen + Dat.
    • abseits, außerhalb, diesseits, entlang, inmitten, innerhalb, jenseits, längs, oberhalb, unterhalb, unweit + Gen.
    • um + Akk.
  • zur Angabe der Zielrichtung und des Zielortes (wohin?):
    • an, auf, bis, durch, gegen, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen + Akk.
    • nach, zu + Dat.
  • Verben, die mit einer Zielrichtung oder einem Zielort verwendet werden:
    • gehen: Ich gehe nach Zürich.
    • legen: ich lege mich auf mein Bett.
    • setzen: Ich setze mich auf den Stuhl.
    • stellen: Ich stelle die Flasche auf den Tisch.
  • Verben, die mit einem Ort verwendet werden:
    • sein: Ich bin in Zürich.
    • liegen: Ich liege im Bett.
    • sitzen: Ich sitze auf dem Stuhl.
    • stehen: Die Flasche steht auf dem Tisch.

Vokabular

  • etwas (Akk.) irgendwohin gießen, ich habe etwas in die Tasse gegossen.
  • etwas (Akk.) irgendwohin schütten, ich habe etwas in den Abfluss geschüttet. (grobmotorischer als gießen)
  • blühen, die Blume blühte während des Sommers, die Blume hat einmal geblüht.
  • schwitzen, ich habe geschwitzt.
  • verschwitzt sein
  • irgendwohin eindringen, das Wasser ist ins Schiff eingedrungen.
  • die übrigen Leute
  • sein, ich bin gewesen

Hausaufgaben

Schreibe zehn Sätze auf mit Elementen, die du heute gelernt hast.

https://labonneheure.ch/cloud/deutsch/Hilfsmaterial/wechselprapositionen-wo-die-leute-sind.pdf



https://labonneheure.ch/cloud/deutsch/Hilfsmaterial/wechselprapositionen-woher-die-leute-kommen.pdf



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https://labonneheure.ch/cloud/deutsch/Hilfsmaterial/wechselprapositionen-wohin-die-leute-gehen-fahren.pdf