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2020-07-08 Kurstagebuch

Heute haben wir das vor einer Woche Besprochene repetiert.

Unterhaltung

  • an ein Fest gehen
  • in die Berge, in ein Gebirge, in die Stadt gehen
  • auf einen Berg, aufs Land, auf eine Insel gehen
  • nach Zürich gehen
  • zu einer Person gehen
  • mit vielen Leuten trinken gehen
  • Es ist komisch für mich, Abstand zu halten.
  • Glaubst du an Feng Shui?
  • Die Theorie besagt, dass ...
  • Es ist üblich, dass ...
  • Mein gewöhnlicher Arbeitstag ist ...

Vokabular

  • stellvertretend
  • der Stellvertreter
  • jemanden vertreten
  • umstellen
  • jemanden mit etwas beeindrucken
  • aus dem Schlaf aufwachen
  • jemanden aufwecken
  • der Körper
  • ein Verhältnis zu etwas haben
  • ein Verhältnis mit jemandem haben
  • vollbringen, ich habe die Aufgabe vollbracht
  • etwas abschliessen = etwas zu Ende bringen
  • nicht mehr; keine mehr
  • der Nerv, die Nerven
  • weit, weiter
  • wieder
  • wiederholen
  • die Bewerbung
  • Angewandte Sozialwissenschaften
  • das Gehirn, das Hirn, die Gehirne, die Hirne
  • das Geschirr
  • sich eine Situation vorstellen
  • sich einen Plan ausdenken

Hausaufgaben

Die gleiche wie letzte Woche

2020-07-01 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten.

Freie Unterhaltung

  • Nach einer Tasse Tee gehe ich nach Hause.
  • Die Technologie existiert schon lange, wurde aber noch nicht in die Praxis umgesetzt.
  • Für mich ist es wichtig, die Entwicklung der Technologien zu kennen, weil es mir bei meinen Investitionen hilft.
  • Für mich ist es ganz anders.
  • Viele meiner Freundinnen machen oft Feste.
  • Ich bin fast immer die Jüngste.
  • Ich mag es nicht, an Parties zu gehen.
  • Ich mag es gerne, mit Leuten draussen zu trinken.
  • Ich bin viele Male mit meinen Freundinnen zum Trinken ausgegangen.
  • Es ist bedeutungslos, in die Bar zu gehen und dort bis Mitternacht zu trinken.
  • Es entstehen keine interessanten Diskussionen.
  • Ich kann keine Sachen mehr machen.
  • Vielleicht ist es wegen der Nerven.
  • Denkst du, dass Geister existieren?
  • Ich nicht! – Ich schon!
  • Geister existieren = Es gibt Geister
  • Ich bin wieder gesund geworden.
  • Es hat mit dem Chi zu tun.
  • Wie bist du sie losgeworden?
  • Sie sind nicht mehr gekommen.
  • Du warst bei guter Gesundheit.
  • Ich habe geschlafen.
  • Etwas hat mich gedrückt.
  • Ich bin aufgewacht.
  • Eine Freundin musste mich aufwecken.
  • Leute kennen das/es.
  • Ich habe schwere Augen.
  • Wie war es in Berlin?
  • Ich fühle mich dort sehr wohl.
  • Es war körperlich und geistig sehr anstrengend.
  • Haben sie dich verstanden? – Dem Inhalt nach.
  • ... weil wir uns nicht getroffen haben.
  • Wir haben darüber gesprochen, wie wir die Zeit sehen und was sie für uns bedeutet.
  • Ich habe Angst vor der Zeit.
  • Du hast ein negatives Verhältnis zu der Zeit.
  • ... ausser wenn ich etwas abgeschlossen habe.
  • Ich bin immer weiter gegangen.
  • Mein Leben wiederholt sich Tag für Tag.
  • Ich habe keinen Erfolg.

Vokabular

  • das Versprechen, die Versprechen
  • vielversprechend
  • selbstfahrend: selbstfahrende Autos
  • die Anwendung, die Anwendungen
  • üblich = gewöhnlich
  • viele Male (Plural)
  • die Denkweise: in der chinesischen Denkweise ...
  • die Vollziehung, die Vollziehungen
  • die Erholung
  • sich erholen, ich habe mich erholt
  • sich entspannen, ich habe mich entspannt
  • die Gehirnwäsche
  • bewusstlos
  • ausgedacht
  • sich etwas ausdenken
  • der Schmerz
  • nach dem Tod
  • auf Portugiesisch
  • jemanden/etwas retten (to rescue)
  • Geld/Zeit sparen
  • Zeit verbringen
  • die Sitzung, die Sitzungen
  • multikulturell, multikulti (informell, schweizerisch)
  • fühlen = spüren
  • bemerken
  • führen
  • aufführen
  • ausführen: ein Programm, einen Befehl, ein Problem; exportieren
  • der Geist, die Geister
  • das Bedürfnis
  • oberflächlich: oberflächliche Freundschaften (Plural)
  • die Oberfläche
  • das Erlebnis
  • die Erfahrung
  • etwas erleben
  • schwatzen (miteinander angeregt reden)

Hausaufgabe

Beschreibe schriftlich in acht Sätzen, was dir im Leben wichtig ist.

2020-06-17 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten.

Freie Unterhaltung

  • Ich mag die Zeit lieber anders verbringen.
  • Es dürfen nur zwei Personen im Lift sein.
  • Es gibt Leute, die vor dem Virus Anst haben.
  • Ich möchte es für den Notfall wissen.
  • Mir ist kalt.
  • Aber jetzt fühle ich mich besser, weil auch das Wetter besser geworden ist.
  • Ich bin hier, um meine Gesundheit untersuchen zu lassen.
  • Ich habe ein Medikament gegen den Husten bekommen.
  • Ich muss Sie ins Spital einweisen.
  • Deshalb bin ich hierher gekommen.
  • Warum lachst du?

Vokabular

  • von Angesicht zu Angesicht
  • das virtuelle Treffen ↔ das richtige Treffen, wir treffen uns in echt
  • komisch; seltsam
  • produktiv
  • die Grenzgängerkarte
  • pendeln
  • das Pendel
  • die Kantine
  • freiwillig
  • üblich, gewöhnlich
  • es gewohnt sein, etwas zu tun
  • das Spital, die Spitäler
  • reizvoll
  • die Untersuchung, die Untersuchungen
  • die Pflicht, die Pflichten
  • rezeptpflichtig
  • der Chirurg, die Chirurgen
  • sonst
  • die Apotheke, die Apotheken
  • das Medikament, die Medikamente
  • immer noch
  • der Wechsel, die Wechsel
  • wechseln
  • deprimiert
  • je ..., desto ...
  • werden (to become)
  • eintönig
  • vielfältig
  • abwechslungsreich
  • Angst vor etwas haben = sich vor etwas fürchten
  • die Stimmung, die Stimmungen
  • den Abstand halten
  • nachhaltig
  • ewig
  • der Zustand
  • idealistisch
  • jemanden indoktrinieren
  • die Überzeugung, die Überzeugungen
  • fruchtbar
  • zielführend
  • die Zeit für etwas verbringen
  • die Bedeutung, die Bedeutungen
  • neugierig
  • der Wert, die Werte
  • der Umgang (nur im Singular)
  • die Nachfahren (Plural)
  • zukunftsgerichtet
  • die Anordnung

2020-03-11 Kurstagebuch

Heute haben wir uns zuerst frei unterhalten. Danach haben wir die Hausaufgaben 1 und 2 vom letzten Mal gemeinsam korrigiert und Unklares besprochen.

Freie Unterhaltung

  • Sie sprechen in den Nachrichten/Medien über ein Thema.
  • Ich habe Angst vor den Leuten, die Angst haben.
  • Der Virus ist ansteckend.
  • Wenn man vorsichtig ist und nichts berührt, steckt man sich nicht an.
  • Es gab ein religiöses Treffen.
  • Ich spreche nicht mehr so gut Koreanisch wie früher.
  • Sprichst du Koreanisch mit deiner Familie?
  • Hast du Geschwister?
  • Es gab eine Veränderung.
  • Wir benutzen also mehrere Sprachen.
  • Ich war für dieses Kind verantwortlich.
  • Ich habe mit ihnen über die Entwicklung des Kindes gesprochen.
  • Wir geben den Eltern Tipps zur Erziehung ihrer Kinder.
  • Wenn du täglich mehrere Stunden Zeit mit einer Person verbringst, die eine Sprache spricht, dann lernst du  als Kind diese Sprache ganz einfach.
  • Es ist für mich ganz neu, zu sehen, dass Leute mehrere Muttersprachen haben.
  • Wenn die Leute dich eine fremde Sprache sprechen hören, sind sie beeindruckt.
  • Ich habe Englisch auf der Straße gelernt.
  • Ich habe mich auf einen Sprachtest vorbereitet.
  • Deshalb will ich davor noch eine Ruhezeit haben.

Vokabular

  • die Angst, die Ängste. Ich habe vor etwas/jemandem (Dat.) Angst. Deswegen bekomme ich Angst.
  • die Furcht
  • sich vor etwas/jemandem (Dat.) fürchten, ich fürchtete mich davor
  • der Virus, die Viren
  • ansteckend
  • sich mit etwas (Dat.) anstecken, ich habe mich mit der Krankheit angesteckt
  • etwas/jemanden (Akk.) berühren, ich habe niemanden berührt
  • das Treffen, die Treffen
  • religiös
  • die Sekte, die Sekten
  • Geschwister (Pl.)
  • also
  • verantwortlich
  • die Entwicklung, die Entwicklungen
  • die Erziehung
  • die Person, die Personen
  • der Cousin, die Cousine, die Cousins
  • der unbestimmte Artikel
  • gleich
  • die Gleichheit, die Gleichheiten
  • die Ungleichheit, die Ungleichheiten
  • der Elefant = der Elephant, die Elefanten = die Elephanten
  • leicht, leichter, am leichtesten
  • das Kleid, die Kleider
  • der Rock, die Röcke
  • gut, besser, am besten
  • schlecht, schlechter, am schlechtesten
  • aussehen, ich sah aus
  • der Teich, die Teiche
  • schmutzig
  • riechen, ich roch
  • auch

2020-02-26 Kurstagebuch

Heute haben wir uns zuerst frei unterhalten. Danach haben wir im Plenum die Korrekturen zweier Briefe, die eine Lernende als Schreibübung geschrieben hat, besprochen. Wir haben die Grammatik des Bindestrichs in Zusammensetzungen, der Position des konjugierten Verbs sowie der irrealen vergleichenden Aussagen mit als (ob/wenn) kennengelernt. Wir haben den Unterschied zwischen Konditionalsätzen und indirekten Fragesätzen mit ob untersucht. Zuletzt haben wir das in den letzten Lektionen gelernte Vokabular sowie die Grammatik zu den Infinitivnebensätzen ohne zu mit einer Übung getestet.

Freie Unterhaltung

  • Er unterrichtet (die) Gitarre. = Er unterrichtet das Gitarrenspielen. = Er gibt Gitarrenunterricht.
  • Ich lerne etwas in der Schule.
  • Ich lerne etwas an der Universität.

Unterschied zwischen Konditionalsätzen und indirekten Fragesätzen mit ob


Da im Englischen das Wort if sowohl in Konditionalsätzen wie auch in indirekten Fragesätzen eingesetzt wird, entsteht bei einigen Lernenden eine Verwirrung. Kurz gefasst:
  1. das if des englischen Konditionalsatzes wird im Deutschen zu wenn/falls/insofern. Mehr dazu: #^ https://labonneheure.ch/cards/deutsch/grammatik_konditionalsaetze
  2. das if des englischen indirekten Fragesatzes wird im Deutschen zu ob. Mehr dazu: #^ https://labonneheure.ch/cards/deutsch/indirekte_fragesaetze_mit_ob

Vokabular

  • die Panik (Sg.)
  • die Angst, die Ängste
  • die Schuld (Sg.)
  • die Zuweisung, die Zuweisungen
  • die Verallgemeinerung, die Verallgemeinerungen
  • im allgemeinen
  • gemein
  • der Musiker, die Musiker, die Musikerin, die Musikerinnen
  • die Gitarre, die Gitarren
  • das Klavier, die Klaviere
  • das Strassenschild, die Strassenschilder
  • das Verkehrszeichen, die Verkehrszeichen
  • ausgenommen
  • die Ausnahme, die Ausnahmen
  • Die zwei oben genannten Wörter stammen von etw. Singuläres (Akk.) aus dem Allgemeinen/Ganzen ausnehmen = von etwas ausschließen; gesondert behandeln; nicht mitzählen. Quelle: Duden
  • die Einbahnstraße, die Einbahnstraßen
  • jemandem (Dat.) etwas (Akk.) zurufen, ich habe dir einen Satz zugerufen
  • jemandem (Dat.) entwischen, ich bin dir entwischt
  • jemanden (Akk.) anrufen, ich habe dich angerufen
  • die schweizerischen Regionen: das Baselbiet, das Zürichbiet, das Bernbiet, die Waadt, die Genferseeregion, das Seeland, der Jura, das Bündnerland, das Freiburgerland, das Wallis, die Innerschweiz, das Mittelland, das Tessin, die Ostschweiz, die Bodenseeregion, das Entlebuch, das Fricktal, das Säuliamt, ...
  • der Kanton, die Kantone: der Kanton Basel-Stadt, ... etc.
  • das Email
  • das/die E-Mail, die E-Mails
  • das Lied, die Lieder
  • Geräusche/Musik aufnehmen, ich habe das Lied aufgenommen
  • der Effekt, die Effekte
  • etwas (Akk.) hinzufügen, ich habe Salz hinzugefügt
  • der Klang, die Klänge
  • zwei Zahlen miteinander addieren
  • zwei Zahlen voneinander substrahieren

Hausaufgaben

  1. Repetiert die Grammatik zur n-Deklination
  2. Beendet die Übung zu den Infinitivnebensätzen
  3. Macht die Übung zu den Vergleichen

2020-02-19 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten und die Infinitvnebensätze ohne zu repetiert. Wir haben auch den Unterschied zwischen wenigstens und mindestens sowie Vergleiche mit so ... wie ... kennengelernt.

Freie Unterhaltung

  • Die Situation in Shanghai ist nicht so schlecht wie in Wuhan.
  • Die Stadt war leer.
  • Sie war wie eine Geisterstadt.
  • Bevor ich hierher gekommen bin, habe ich in Morges gearbeitet.
  • Ich war in einem Hotel mit einem Schwimmbad.
  • Ich bin spazieren gegangen.
  • Bist du nicht Schi/Ski gefahren?
  • Es gab zu wenig Schnee, um Schi zu fahren.
  • Die Aufführung war letzten Samstag.
  • Ich wohne in der Schweiz seit 20 Jahren.

wenigstens vs. mindestens

  1. mindestens wird zusammen mit einer Anzahl gebraucht, wodurch diese Anzahl hervorgehoben wird: Dieser Schnaps enthält mindestens 40 Prozent Alkohol. Die Bedeutung entspricht auf keinen Fall weniger als
  2. wenigstens wird ohne Anzahl gebraucht: Wenigstens seid ihr alle gesund und wohlauf (nach diesen Strapazen). Die Bedeutung entspricht immerhin, eine gewisse Erleichterung schwingt mit.

Vergleiche mit so + Adj. wie ...


Zwei Sachen können mit einem Adjektiv verglichen werden. Vor dem Vergleichsobjekt kommen in folgender Reihenfolge zu stehen: so + Adjektiv + wie.
  • Dieses Hemd ist so weiss wie Schnee.
  • So heiss wie diesen Sommer war es schon lange nicht mehr.

Vokabular

  • sich ausruhen, ich habe mich ausgeruht
  • sich erholen, sie hat sich erholt
  • ruhen, ruhe in Frieden
  • der Friede(n)
  • aussehen, du siehst müde aus
  • sich anfühlen, der Frosch fühlt sich kalt an
  • das Einkaufszentrum, die Einkaufszentren
  • die Anzahl (Sg.)
  • die Woche, die Wochen
  • der Husten
  • das Fieber
  • husten, ich habe gehustet
  • der Iran
  • der Sinn, die Sinne. Es macht keinen Sinn. Die 5 Sinne sind Fühlen, Sehen, Riechen, Schmecken und Hören.
  • duften = gut riechen. Die Blumenwiese hat gut geduftet.
  • stinken = schlecht riechen. Die Schuhe haben gestunken.
  • etw. (Akk.) erklären, wir haben ihnen die Situation erklärt
  • einerseits ..., andererseits ...
  • der Hinweis, die Hinweise

Hausaufgaben


Repetiert das heute Gelernte gut, um euch auf einen Test vorzubereiten.

2020-02-12 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten sowie die Infinitivnebensätze ohne zu kennengelernt.

Freie Unterhaltung

  • Weisst du, wo das Spital ist?
  • Die Bibliothek ist neben dem Spital.
  • Es gibt eine Bushaltestelle, die "Universität" heisst.
  • Ich habe herausgefunden, dass die Ausleihe kostenlos ist.
  • In der Universitätsbibliothek gibt es viele wissenschaftliche Bücher.
  • In den öffentlichen Bibliotheken bezahlst du keine Gebühren.
  • Sie ist von Montag bis Freitag jeden Tag von acht bis 23 Uhr geöffnet.
  • zweiundzwangig Uhr dreissig = halb elf abends / am Abend
  • Ich denke, dass sie bis halb elf am Abend geöffnet ist.
  • Die Bibliothek öffnet um acht Uhr.
  • Sie schliesst um 22 Uhr 30.
  • Sie ist ab 22 Uhr 30 geschlossen.
  • Ich bin auf diese Idee gekommen, weil...
  • Hast du es (ab)gespeichert?
  • Ich will die Information über die Präsentation auf Deutsch schreiben.
  • "Die letzte Durchfahrt" — Wie tönt das?
  • Ich will es dort aufhängen.
  • Die Benutzerkarte ist für immer gültig.
  • Wenn ich die Mehrfahrkarte abstemple, ...
  • Es ist geschrieben, dass sie eine Stunde (lange) gültig ist.
  • Ich habe gelesen, dass die SBB weniger Kontrollen durchführen wird, weil es nicht genug Kontrolleure gibt.

Infinitivnebensätze ohne zu

Folgende Verben verlangen einen Infinitivnebensatz ohne zu:
  1. alle Modalverben: Ich will dich arbeiten sehen; Sie sollen sich trennen; Wir mögen nach Deutschland gehen; ...
  2. die Verben nicht brauchen, heißen, lassen, sehen, hören, fühlen: Du brauchst nicht (zu) kommen; Ich heiße dich gehen/willkommen; Sie lassen sich scheiden; Er sieht dich rauchen; Sie hört uns kommen; Ich fühle dich leiden; ...
Zu beachten:
  • nicht (zu) tun brauchen hat die Bedeutung nicht tun müssen. Es gibt beide Formen, mit und ohne zu.
  • Jemanden etwas tun heißen ist eine veraltete Form und bedeutet Jemandem befehlen, etwas zu tun
Die oben genannten Verben erhalten in der Vergangenheit den Infinitiv, wenn sie mit einem Infinitivnebensatz ohne zu verwendet werden. Diese Form heisst Ersatzinfinitv, weil haben/sein statt mit dem Partizip Perfekt mit dem Infinitv gebildet werden. Bei sehen und hören ist der Ersatzinfinitiv jedoch freiwillig, das Partizip Perfekt wird auch gebraucht.
  • Ich habe den Hund sich schütteln (ge)sehen.
  • Du hast mich Tee trinken (ge)sehen.
  • Du hast mich singen hören/gehört.
  • Ich habe das nicht tun wollen.
  • Das hättest du nicht (zu) machen brauchen.
  • Er hatte das Buch zu Hause liegen lassen.

Vokabular

  • ablaufen: Eine Frist läuft ab
  • das Jubiläum, die Jubiläen
  • die Erforschung
  • etwas (Akk.) erforschen
  • der Titel, die Titel
  • etwas benennen
  • weiter bestehen (=to last)
  • der Bindestrich, die Bindestriche
  • etwas (Akk.) (er)schaffen
  • etwas (Akk.) weiterführen
  • etwas (Akk.) mit jemandem (Dat.) teilen

Hausaufgaben


Schreibt einen Brief an eine Person, die Deutsch spricht. Ich korrigiere ihn dann, bevor du ihn an diese Person schickst.

2020-01-29 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten. Wir haben dabei die Pluralendungen lateinischer Wörter kennengelernt. Danach haben wir weitere Beispiele geographisch zugewiesener Personenbezeichnungen und Beispiele der Deklination der Adjektive angeschaut. Zum Schluss haben wir gemeinsam aus dem Buch "Heute gehe ich nach China" gelesen.

Freie Unterhaltung

  • Der Film "Die Schweizermacher" ist aus den 70er Jahren.
  • Er ist aus den 70ern.
  • Das ist übertrieben.
  • Bitte übertreibe es nicht.
  • Es hängt vom Fall ab.
  • Es kommt darauf an, ob ...
  • Wir fragen sie, woher sie kommt.
  • Ich schalte das Handy in den Ruhemodus.
  • Ich schalte das Handy (auf) leise/stumm.

Pluralendungen lateinischer Wörter

  1. Wörter mit der Endung -um erhalten im Deutschen im Plural die Endung -en: das Studium, die Studien; das Forum, die Foren
  2. Wörter mit der Endung -us erhalten im Deutschen im Plural die Endung -i: der Modus, die Modi

Geographisch zugewiesene Personenbezeichnungen (Teil 2)

  • Frankreich: der Franzose, die Französin, die Franzosen, die Französinnen
  • Dänemark: der Däne, die Dänin, die Dänen, die Däninnen
  • Italien: der Italiener, die Italienerin, die Italiener, die Italienerinnen
  • die Tschechei / die tschechische Republik: der Tscheche, die Tschechin, die Tschechen, die Tschechinnen

Deklination der Adjektive (Repetition)

Wir haben noch einmal die Grammatik zur Deklination der Adjektive repetiert und mit Vokabular aus der vergangenen Lektion noch einmal geübt. Die Beispiele aus dem Unterricht von heute:
  • Wegen des niedrigen Luftdrucks wird es heute regnen.
  • Wegen seinen kurzen Beinen kann er nicht schnell rennen.
  • Er kann seine engen Hosen nicht mehr anziehen.
  • Ich mag gelbe große Hosen nicht.

Vokabular

  • die Reise, die Reisen
  • etwas erforschen, ich erforsche etwas, wir haben etwas erforscht
  • die Klammer, die Klammern
  • die Hemmung, die Hemmungen
  • der Mut
  • auf etwas warten, ich warte auf dich, darauf habe ich gewartet
  • nichts anderes als ...
  • etwas/jemanden verlassen, ich verlasse Basel, sie haben den Park verlassen
  • verdächtig
  • das Velo, die Velos
  • von etwas abhängen, es hängt davon ab, es hängte davon ab
  • die Farbe, die Farben
  • die Höhe, die Höhen
  • der Anstrich, die Anstriche
  • die Übertreibung, die Übertreibungen
  • die Sorge, die Sorgen
  • stumm
  • der Ring, die Ringe

Hausaufgaben

Bitte bereitet folgenden Lesetext soweit vor, dass wir in der nächsten Lektion darüber sprechen können:
(Die Dokumente werden nur Kursteilnehmenden angezeigt, wenn sie sich einloggen)
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2020-01-22_Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten und verschiedene grammatikalische Punkte angeschaut.

Freie Unterhaltung

  • Letzte Woche hat die Deutschstunde nicht stattgefunden.
  • Es ist viel los in Gangnam.
  • Die Gebäude sind hoch.
  • Ich war in der Schule.
  • Wir haben uns alle getroffen.
  • Wir haben die koreanische Mannschaft angefeuert.
  • Wir haben gegeneinander gespielt.
  • Wir haben verloren.
  • Brasilien hat gewonnen.
  • Die Brasilianer haben gewonnen.
  • Die brasilianische Mannschaft hat gewonnen.
  • Hast du etwas zu Schreiben?
  • Hast du einen Stift?
  • Das Geld aus der Werbung wird gebraucht, um Bäume zu pflanzen.

stattfinden vs. passieren

  • Etwas Organisiertes findet statt.
  • Etwas Zufälliges passiert.

alles vs. alle

  • alle Sachen → alles
  • alle Personen, alle Tiere → alle

Geographische Orte mit bestimmtem Artikel

  • die U.S.A. (Pl.)
  • die vereinigten Staaten (Pl.)
  • die vereinigten Emirate (Pl.)
  • das vereinigte Königreich
  • die Türkei (Sg.)
  • die Schweiz (Sg.)
  • das Reich

Geographisch zugewiesene Personenbezeichnungen (Teil 1)

  • der Portugiese, die Portugiesin, die Portugiesen, die Portugiesinnen
  • der Koreaner, die Koreanerin, die Koreaner, die Koreanerinnen
  • der Brasilianer, die Brasilianerin, die Brasilianer, die Brasilianerinnen

Geschlechtsneutrale Berufsbezeichnungen

Die Idee, bei geschlechtsgemischten Gruppen nicht die traditionelle männliche Form zu verwenden, fasst mehr und mehr Fuß. Diese Praxis unterliegt dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.
  • Es ist grundsätzlich möglich, -mann und -frau mit -person zu ersetzen. Beispiele: Pflechefachperson. Plural: -personen oder manchmal -leute (z.B. Zimmerleute).
  • Die zweite Möglichkeit besteht in der Substantivierung des Partizip Präsens (Pluralform -ende). Beispiele: Lernende, Studierende. Statt Lehrende ist aber Lehrpersonen üblich.

Vokabular

  • miteinander ↔ gegeneinander
  • verlieren, ich habe das Spiel verloren, sie hat die Handschuhe verloren
  • gewinnen, wir haben den Wettkampf gewonnen
  • niedrig ≈ tief ↔ hoch
  • kurz ↔ lang
  • schmal ↔ breit
  • eng ↔ weit
  • die Werbung, die Werbungen
  • sich treffen, sie haben sich getroffen
  • jemanden anfeuern, ihr habt die Gruppe angefeuert
  • trocknen, die Wäsche trocknet, letztes Jahr trocknete er viele Apfelringe, sie haben einander die Haare getrocknet
  • schạf·fen <schaffst, schuf, hat geschaffen> VERB (mit OBJ) jmd. schafft etwas
    1. hervorbringen, schöpferisch gestalten. Der Künstler hat ein Werk von bleibendem Wert geschaffen.
    2. bewirken, dass etwas entsteht. Die Firma wollte neue Arbeitsplätze schaffen. Ich muss erst etwas Platz schaffen.
    3. wie geschaffen sein für etwas = sehr geeignet sein für etwas. Sie ist für diese Arbeit wie geschaffen.
  • schạf·fen <schaffst, schaffte, hat geschafft> VERB (mit OBJ) jmd. schafft etwas
    1. bewältigen = etwas erfolgreich abschließen. Sie hat die Prüfung erst im zweiten Anlauf geschafft.
    2. jmd. schafft etwas (irgendwohin) = irgendwohin bringen. Ich habe die Kiste auf den Dachboden geschafft.
    3. etwas schafft jmdn. = umg. erschöpfen. Die Arbeit hat mich ziemlich geschafft.
  • schạf·fen <schaffst, schaffte, hat geschafft> VERB (ohne OBJ) jmd. schafft. PONS Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache. (2015).
    1. süddt./schweiz. arbeiten. Er schafft am Bau.
    2. jemandem zu schaffen machen = umg. jmdm. Sorgen bereiten
    3. mit jemandem/etwas nichts zu schaffen haben (wollen) = umg. mit etwas nichts zu tun haben (wollen)
    4. sich an etwas zu schaffen machen = umg. etwas in verdächtiger Weise tun. Sieh mal, da macht sich einer an deinem Fahrrad zu schaffen.
  • be·ob·ach·ten <beobachtest, beobachtete, hat beobachtet> VERB (mit OBJ) jmd. beobachtet jmdn./etwas
  • rạsch, rascher, raschest-; Adj; so, dass ein Vorgang od. eine Handlung nur kurze Zeit dauert ≈ schnell ↔ langsam: eine rasche Auffassungsgabe haben; rasche Fortschritte machen; Ich gehe nur rasch Zigaretten holen, ich bin gleich wieder da. TheFreeDictionary.com © 2009 Farlex, Inc. and partners.
  • der Ver·gleich <Vergleichs (Vergleiches), Vergleiche>
  • ạb·dan·ken <dankst ab, dankte ab, hat abgedankt> VERB (ohne OBJ). Von einer hohen Position zurücktreten. TheFreeDictionary.com © 2009 Farlex, Inc. and partners.
  • ạb•sa•gen (hat abgesagt). jemandem mitteilen, dass etwas Geplantes nicht stattfinden kann ↔ zusagen: Sie wollte kommen, aber dann hat sie abgesagt. TheFreeDictionary.com © 2009 Farlex, Inc. and partners.

2020-01-08 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten und in einem Test sowie mittels Übungen das im vergangenen Monat Gelernte repetiert.

Freie Unterhaltung

  • vor mehr als drei Jahren
  • für sechs Monate
  • Ich würde dem auch zustimmen.
  • Wie ist dein Name?
  • Dein Deutsch ist besser als meins.
  • Ich bin aus Shanghai.
  • vor langer Zeit
  • Ich hatte einen Freund.
  • als Tourist
  • den Schaden abschätzen
  • Ich sollte öfter Tee trinken.
  • nach Hause gehen
  • zu Hause sein / zuhause sein
  • ich habe ihn angerufen
  • mitten auf der Straße
  • Sie sind mir aus der Tasche gefallen.
  • Für dich ist Deutsch einfacher als für mich.
  • ich habe mich beeilt
  • mit niemandem

Deklination der Adjektive

Wir haben die Grammatik zur Deklination der Adjektive repetiert und mit Beispielen aus einer vergangenen Übung noch einmal geübt. Weitere Beispiele aus dem Unterricht von heute:
  • Wegen meiner dünnen Socken habe ich kalte Füße.
  • Der schnelle Wind bläst zwischen den langen Häusern.
  • Ich habe die kleinen Schuhe in die große Schachtel gelegt.
  • Ausserhalb der weiten Stadt gibt es frische Luft.

unten vs. unter; oben vs. über etc.

unten/oben/hinten/vorne stehen ohne Objekt im Satz und funktionieren wie hier/da/dort. unter/über/hinter/vor sind  Präpositionen und erfordern ein Objekt.

schon vs. nicht mehr

  1. schon: engl. already
  2. nicht mehr: engl. not anymore
  3. keine Sache mehr: engl. no thing anymore

irgendwohin gehen vs. irgendwo hingehen

irgendwohin gehen und irgendwo hingehen sind gleich bedeutend und beides korrekte Formen.
Analog
  • dorthin gehen = dort hingehen
  • dahin gehen = da hingehen
  • hierher kommen = hier herkommen
Aber nicht bei
  • von ... her: nur die Form von dort her kommen ist korrekt (siehe Duden: er ist hinter mir hergekommen; aber er ist von der Tür her gekommen)
Oben Genanntes gilt auch, wenn statt gehen spezifischere Verben (rennen, laufen, fahren, reiten, galoppieren, schwimmen, stellen, setzen, legen etc.) verwendet werden.


Geographisch-lokalisierende und kulturell/national zuschreibende Adjektive

Zug, Zuger, zugerisch; Basel, Basler, baslerisch etc. Für die Repetition siehe die Grammatik.

stellen vs. legen

Ein hoher Gegenstand wird irgenwohin gestellt, ein flacher Gegenstand wird irgendwohin gelegt.

Vokabular

  • intensiv
  • etw. (Dat.) zustimmen, ich habe dem zugestimmt
  • die Schachtel, die Schachteln
  • der Schuh, die Schuhe
  • sich unterhalten, wir haben uns unterhalten
  • die Tafel, die Tafeln
  • die Blüte, die Blüten (Holunderblütensirup, Kirschblüten, Lindenblütentee)
  • etw. (Akk.) haben
  • die Wertverminderung, die Wertverminderungen
  • sich beeilen, ich habe mich beeilt
  • eineinhalb, z.B. eineinhalb Stunden
  • das Quartier, die Quartiere
  • die Abschätzung, die Abschätzungen
  • der Ast, die Äste
  • die Krone, die Kronen
  • das Blatt, die Blätter
  • der Stamm, die Stämme
  • der Stengel, die Stengel
  • die Säge, die Sägen
  • (ab)sägen: ich habe den Ast abgesägt.

Hausaufgaben

Bitte macht die neue Übersetzungsübung.

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