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2019-08-31 Kurstagebuch

Wir haben uns heute zuerst frei unterhalten und danach die Übungen korrigiert. Zum Schluss haben wir die Lektüre aus dem Buch, die wir schon kennen, laut vorgelesen.

Freie Unterhaltung

  • Sprichst du noch Japanisch?
  • Das war vor langer Zeit.
  • Erinnerst du dich noch daran?
  • Übung macht den Meister.
  • Dieses wird das letzte Mal sein.
  • Viele Leute mögen Kimchi nicht. Sie denken, dass es stinkt.
  • Kocht ihr oft zusammen?
  • Ich habe es vergessen.
  • Ostasiatische Küche ist mir vertraut.
  • Ihr Herkunftsort liegt fast am gelben Meer / in der Nähe des Meer(e)s.
  • Das ist (das), was ich vermutet habe.
  • Wie viele Male bist du nach Korea gegangen?
  • Gell?
  • Das ist (das), was ich vermutet habe.
  • Wenn es ein Festival gibt, an welchem die Leute auf der Strasse sind, dann gehe ich (da)hin.
  • Das ist normal, weil man einen Eintritt bezahlen muss.

Nebensätze mit während, wenn oder als

  1. Dauer: Der Nebensatz mit während beschreibt eine andauernde Handlung oder Gegebenheit ohne spezifischen Anfangs- und Endpunkt. Dabei laufen zwei Vorgänge parallel zueinander. während kann in allen Zeiten (Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit) benutzt werden.
  2. Zeitpunkt: Ein Nebensatz mit wenn und als beschreibt eine Handlung oder eine Gegebebheit zu einem Zeitpunkt.
    1. wenn benutzt man zusammen mit einem Zeitpunkt in der Zukunft oder der Gegenwart sowie mit einer wiederholten Handlung oder Gegebenheit (im Allgemeinen) in der Vergangenheit.
    2. als wird nur zusammen mit einer einmaligen Handlung oder Gegebenheit in der Vergangenheit benutzt.

Konditionalsatz ohne wenn (Repetition)

Als Veranschaulichendes Beispiel für Konditionalsätze ohne wenn (siehe letzte Lektion) haben wir die Audio-Aufnahme des Gedichts Rap 3 von Feridun Zaimoglu gehört ("Bist du ein Lamm, fressen sie dich...")

Vokabular

  • einschlafen, ich bin gestern spät eingeschlafen
  • die Gruppe, die Gruppen
  • jem. (Akk.) an etw. (Akk.) erinnern = jem. (Akk.) etw. (Gen.) erinnern
  • fressen, die Kuh hat genug gefressen
  • ländlich vs. städtisch
  • salzig
  • das Salz
  • vertraut
  • die Tatsache, die Tatsachen
  • die Tat, die Taten
  • tatsächlich
  • der Herbst
  • das Fest, die Feste
  • die Jobsuche
  • herkommen
  • die Herkunft (Person)
  • der Ursprung (Sache)
  • die Insel, die Inseln
  • angeln, er angelte
  • die Angel(rute)
  • wissen (mit Nebensatz) vs. etw./jem. (Akk.) kennen
  • der Agent, die Agenten
  • geheim
  • das Geheimnis, die Geheimnisse
  • das Ergebnis, die Ergebnisse
  • das Zeugnis, die Zeugnisse
  • der Stress / der Streß, die Stresse / die Streße

Hausaufgaben


Macht die abgegebenen Übungen.

2019-08-28 Kurstagebuch

Heute haben wir die Hausaufgaben korrigiert und dabei das Vokabular und die Grammatik geklärt. Am Schluss haben wir einander die Inhalte der Buchlektüre von letzter Woche erzählt, deren wir uns erinnern konnten.

Genetivendung von Nomen

Endung -s
Die Endung -s wird verwendet bei Substantiven, die auf -en, -em, -el, -er oder auch mit einer Verkleinerungssilbe enden.

Beispiele:
  • -en: das Schwimmen – des Schwimmens
  • -el: der Pegel – des Pegels
  • -er: der Fahrer – des Fahrers
  • -lein: das Büchlein – des Büchleins
  • -chen: das Gärtchen – des Gärtchens
Endung -es
Nomen, die auf ein -s, , -x oder -z enden, erfordern die Genetivendung -es.

Beispiele:
  • -s: das Haus – des Hauses; der Kurs – des Kurses
  • -ss: der Fluss – des Flusses, der Hass – des Hasses, der Pass – des Passes
  • : das Maß – des Maßes, der Spaß – des Spaßes
  • -z: der Tanz – des Tanzes, der Glanz – des Glanzes
  • -tz: der Witz – des Witzes, der Satz – des Satzes
  • -chs: der Fuchs – des Fuchses
  • -x: der Reflex – des Reflexes

Endung -s oder -es
Bei zahlreichen anderen ein- und zweisilbigen Substantiven im Maskulinum und Neutrum sind grundsätzlich beide Formen möglich, häufig spielt der Satzrhythmus eine Rolle. Der vollen Genitivform wird vor allem dann der Vorzug gegeben, wenn der Genitiv vorangestellt wird: des Tages Hitze, des Waldes Kühle. Auch bei Zusammensetzungen mit Fugen-s wird aus Klanggründen oft die -es-Form favorisiert: des Jubiläumsjahres, des Geschäftsfreundes. Bei zweisilbigen Substantiven mit unbetonter Endsilbe findet dagegen eher die kurze Form Anwendung, ebenso bei Substantiven, die auf Vokal oder Vokal + h enden: des Abdrucks, des Mitleids, des Schnees, des Flohs.
Quelle: #^ https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Genitiv-auf-s-oder-es

Endung -ses
Die Endung -nis erfordert die Genitivendung -ses.

Beispiele:
  • das Ergebnis – des Ergebnisses, das Zeugnis – des Zeugnisses, das Geheimnis – des Geheimnisses
Endung -en
Die Genetivendung -en erfordern:

1. Maskuline Substantive, die männliche Personen bezeichnen, mit folgenden Endungen:
-and: der Doktorand – des Doktoranden
-ant: der Praktikant – des Praktikanten
-at: der Kandidat – des Kandidaten
-ent: der Absolvent – des Absolventen
-et: der Athlet – des Athleten
-ist: der Journalist – des Journalisten
-oge: der Pädagoge – des Pädagogen
-nom: der Ökonom – des Okönomen
-soph: der Philosoph – des Philosophen
-graf: der Fotograf – des Fotografen
-urg: der Chirurg – des Chirurgen

2. Außerdem:
der Bär, der Christ, der Fürst, der Held, der Herr, der Kamerad, der Mensch, der der Prinz, der Soldat


Endung -n
Die Genetivendung -n erfordern:

1. Substantive mit der Endung –e, die männliche Personen bezeichnen:
der Bote, der Erbe, der Experte, der Junge, der Kollege, der Kunde, der Neffe, der Sklave, der Zeuge, ...

2. Männliche Nationalitätenbezeichnungen mit der Endung -e:
der Franzose, der Grieche, der Russe, der Türke, …

3. Maskuline Tierbezeichnungen mit der Endung –e:
der Affe, der Falke, der Hase, der Löwe, der Ochse, der Rabe, …

4. Außerdem:
der Bauer, der Nachbar


Konditionalsatz mit Verb in Position 1

Eine Form des Konditionalsatzes ist das Weglassen von wenn/falls/... und dem Wechsel des Verbs in die Position 1 des Satzes: Zerbricht ein Spiegel, (so) folgen sieben schlechte Jahre. = Wenn ein Spiegel zerbricht, (so) folgen sieben schlechte Jahre.

Vokabular

  • in jem. (Akk.) verliebt sein
  • von jem./etw. (Dat.) träumen
  • das Haus, die Häuser
  • der Eigentümer, die Eigentümer
  • das Eigentum
  • das Gefängnis, die Gefängnisse
  • mit etw. (Dat.) anfangen = mit etw. (Dat.) beginnen
  • sich näher kommen
  • sich nahe sein
  • näher als sonst, näher als üblicherweise, näher als vorher, näher als jetzt
  • sich kennenlernen
  • sich streiten
  • hoch, höher, am höchsten
  • etw. (Akk.) erhöhen
  • die Erhöhung, die Erhöhungen
  • die Regierung, die Regierungen
  • der Bericht, die Berichte
  • der Druck
  • der Betrieb, die Betriebe
  • einige ≠ eigene
  • das Verbot gilt. Die Regeln gelten.
  • der Bankschein = die Banknote
  • etw. (Akk.) hervorrufen
  • darüber hinaus
  • bekannt
  • berühmt
  • sich vor jem./etw. (Dat.) fürchten = vor jem./etw. (Dat.) Angst haben
  • jem./etw. (Akk.) meiden ≠ etw. (Akk.) meinen
  • die Reihe, die Reihen
  • der Ruf
  • rufen, ich habe dich gerufen
  • vorher ≠ hervor
  • die Betrachtungsweise
  • jem. (Dat.) folgen, ich bin dir gefolgt
  • Auf schlechtes Wetter folgt gutes Wetter. Auf eine Rezession folgt ein Wirtschaftsaufschwung.
  • etw. (Akk.) zerbrechen, ich habe den Spiegel zerbrochen.
  • der Spiegel, die Spiegel
  • sich an jem./etw. (Akk.) erinnern = sich jem./etw. (Gen.) erinnern
  • die Grammatik
  • das Vokabular

Hausaufgaben

Löst die abgegebenen Übungen.

2019-08-21 Kurstagebuch

Nach der Korrektur der Hausaufgaben haben wir einige Präpositionen angeschaut, die den Genetiv verlangen. Danach haben wir das Hörverständnis bei der Lektüre des Buches "Heute gehe ich nach China" geübt.

Einige Präpositionen, die den Genetiv verlangen

  • außerhalb: Außerhalb der Geschäftszeiten ist niemand im Büro. Außerhalb der Stadt gibt es viel Wald.
  • innerhalb: Bitte bezahlen Sie die Rechnung innerhalb einer Woche. Das Tier kann sich innerhalb der Wohnung befinden.
  • laut: Laut einer Studie sind nur 50 Prozent der Deutschen glücklich.
  • mithilfe: Mithilfe eines Freundes gelang ihm die Flucht.
  • statt: Statt eines Blumenstraußes verschenkte er ein altes Buch.
  • trotz: Trotz einer schlechten Leistung bestand er die Prüfung.
  • während: Während seines Studiums lernte er Spanisch.
  • wegen: Wegen eines Unglücks hatte der Zug Verspätung. Aber: Wegen dir habe ich drei Kilogramm abgenommen.

Grammatik, die uns in der Lektüre begegnet ist

  • Possessiv in der Standardsprache mit Genetiv, in der Umgangssprache oft mit von + Dat.
  • Statt stellen/setzen/legen (woher/wohin?) wird manchmal, weil es einfacher ist, tun verwendet.

Vokabular

  • das Zeichen, die Zeichen
  • einen Termin (Akk.) absagen
  • ein Projekt (Akk.) abbrechen
  • sterben, er ist gestorben
  • versterben, er ist verstorben (leider)
  • temporal = zeitlich
  • die Stadt, die Städte
  • sich irgendwo befinden = irgendwo sein
  • die Studie, die Studien
  • laut (Präposition) = gemäß
  • etwas gelingt jemandem (Dat.)
  • etwas (Akk.) an jemanden (Akk.) (ver)schicken = etwas (Akk.) an jemanden (Akk.) (ver)senden
  • etwas (Akk.) verschenken = etwas (Akk.) weggeben
  • jemandem (Dat.) etwas (Akk.) schenken
  • eine Prüfung (Akk.) bestehen
  • aus etwas (Dat.) bestehen
  • das Hemd, die Hemden
  • etwas (Akk.) auf etwas (Dat.) laden
  • der Dachboden, die Dachboden = der Estrich, die Estriche
  • der Pfad, die Pfade
  • die Muschel, die Muscheln

Hausaufgaben

Macht die verteilten Übungen zu den Relativsätzen und zu den Präpositionen mit Genetiv.

2019-08-14 Kurstagebuch

Heute haben wir die Grammatik der Relativsätze angeschaut und mit einer Übung vertieft.

Relativsätze

  1. Ein Relativsatz stellt eine Ergänzung zu einem Nomen dar: Der Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, ...
  2. Das Nomen, auf das sich der Relativsatz bezieht, bezeichnet man als das Bezugswort des Relativsatzes: Der Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, ...
  3. Die Wiederholung des Nomens im Relativsatz entfällt, aber der Artikel bleibt als Relativpronomen erhalten: Der Schlüssel, den Schlüssel ich schon so lange gesucht habe, ...
  4. Das Genus und der Numerus des Nomens bestimmen das Genus und den Numerus des Relativpronomens: Der Schlüssel: Genus = maskulin; Numerus = Singular → Relativpronomen: der/den/dem/des (je nach Kasus im Relativsatz)
    MaskulinFemininNeutrumPlural
    Nominativderdiedasdie
    Akkusativdendiedasdie
    Dativdemderdemdenen
    Genitiv/Possessivdessenderendessenderen
  5. Im Relativsatz steht das Verb am Ende (Nebensatzstellung): Der Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, ...
  6. Ein Relativsatz steht immer zwischen zwei Satzzeichen, also zwischen zwei Kommas bzw. zwischen Komma und Punkt.
  7. Der Relativsatz folgt normalerweise unmittelbar auf sein Bezugsnomen. Wenn durch den Relativsatz aber ein Verb oder ein Verbteil am Satzende isoliert würde, klammert man den Relativsatz besser ans Satzende aus.
    • Ein Beispiel mit isoliertem Verbteil wäre: Ich habe den Schlüssel, den ich schon so lange gesucht habe, gefunden.
    • Besser ist in diesem Fall ein ausgeklammerter Relativsatz: Ich habe den Schlüssel gefunden, den ich schon so lange gesucht habe.
  8. Relativsätze im Genitiv werden oft mit possessiven Relativsätzen verwechselt.
    • Possessiver Relativsatz: Der Mann, dessen Frau gestorben ist, ist ins Altenheim gezogen.
    • Relativsatz im Genitiv (entsteht aus einer Genitivergänzung des Verbs): Der Mann, dessen ich mich erinnere, war sehr groß.
  9. Tritt das Relativpronomen nach einer Präposition auf,
    • ist die Kontraktion von Präposition und Relativpronomen (von dem = vom) nicht möglich
    • können die Präposition und das Relativpronomen mit dem entsprechenden Fragewort ersetzt werden: wo/woher/wohin/womit/wodurch/worüber/...: Die Stadt, aus der ich komme, heißt Stuttgart. = Die Stadt, woher ich komme, heißt Stuttgart.
    • Weist die Präposition an oder in auf eine vergangene Zeit hin, kann der Ersatz mit als erfolgen: An dem Tag, an dem ich geboren wurde, war es sehr kalt. = An dem Tag, als ich geboren wurde, war es sehr kalt.
    • Weist die Präposition an oder in auf eine allgemeine oder eine zukünftige Zeit hin, kann der Ersatz mit wenn erfolgen: An Tagen, an denen die Sonne scheint, gehe ich gerne spazieren. = An Tagen, wenn die Sonne scheint, gehe ich gerne spazieren.
  10. Ein ganzer Hauptsatz kann als Bezugsobjekt für eine Relation dienen.
    • Verweist der nachfolgende Hauptsatz auf den vorherigen Hauptsatz, geschieht das mit einem einleitenden Das: Meine Großmutter hat einen armen Mann geheiratet. Das hat ihr Vater nie verstanden.
    • Wird aus einem Relativsatz darauf verwiesen, wird das verweisende Word im entsprechende Fragewort was verwendet: Meine Großmutter hat einen armen Mann geheiratet, was ihr Vater nie verstanden hat.
    • Beide Satzverbindungen entsprechen einem Hauptsatz mit einem dass-Satz (Achtung: Umkehrung in der Abfolge!): Ihr Vater hat nie verstanden, dass meine Großmutter einen armen Mann geheiratet hat.
    • Dieselbe Struktur bei kausalen Satzverbindungen: Ich bin hungrig. Deshalb/Dessentwegen bin ich schwach. →  Ich bin hungrig, weshalb/weswegen ich schwach bin.

Vokabular

  • jemandem eine Freude machen: Du hast mir damit eine grosse Freude gemacht.
  • etwas (Akk.) verraten: Ich verrate dir ein Geheimnis.
  • das Geheimnis, die Geheimnisse
  • sich auf etwas (Akk.) beziehen: Diese Aussage bezieht sich auf das Ereignis vergangener Woche.
  • die Beziehung, die Beziehungen
  • etwas (Akk.) bezeichnen = etwas (Akk.) benennen
  • das Genus = engl. the gender (in der Grammatik)
  • bzw. = bezeihungsweise: Der Support erfolgt ab Kauf beziehungsweise ab Lieferung des Produkts.
  • unmittelbar: Die Zahl unmittelbar vor der 60 ist die 59.
  • 2 Sachen (miteinander) verwechseln: Der Kellner hat unsere Bestellungen verwechselt.
  • sterben. Sie ist gestorben.
  • sich einer Sache (Gen.) erinnern = sich an eine Sache (Akk.) erinnern: Ich habe mich des Termins erinnert. = Ich habe mich an den Termin erinnert.
  • der Bettler, die Bettler
  • betteln: Er hat gebettelt.
  • auftreten (im übertragenen Sinn) = erscheinen: Die Firma konnte die Probleme lösen, die aufgetreten waren.
  • der Tritt, die Tritte
  • etwas (Akk.) treten: Ich habe den Fussball getreten.
  • etwas (Akk.) ersetzen: Wir haben den kapputten Reifen durch einen neuen ersetzt.
  • der Ersatz, die Ersatze
  • etwas (Dat.) entsprechen: Ein Kilogramm entspricht in etwa zwei Pfund.
  • auf etwas (Akk.) hinweisen: Sie haben auf die Sache hingewiesen.
  • erfolgen: Die Lieferung erfolgt innerhalb von zwei Tagen.
  • einer Sache/jemandem (Dat.) zu etwas (Dat.) dienen: Das Netzteil dient dem Gerät zur direkten Stromversorgung.
  • arm = ohne [genügend] Geld zum Leben, wenig besitzend, bedürftig, mittellos
  • vorherig: Adjektiv zu vorher
  • das Praktikum, die Praktika
  • etwas (Akk.) abbrechen: Die Reise muss abgebrochen werden.
  • das Erdbeben, die Erdbeben
  • jemandem zusetzen = sich auf jemandes physischen oder psychischen Zustand in unangenehmer, negativer Weise auswirken: Die Krankheit hat ihm ziemlich zugesetzt.

Hausaufgaben

Macht die Übung Lückentext zu den Relativsätzen.

2019-08-10 Kurstagebuch

Heute haben wir nach freier Konversation nochmals die Deklination der Adjektive angeschaut und mit einer neuen Übung geübt.

Freie Konversation

  • Ich war auf dem Münsterplatz im Freiluftkino.
  • Der Film, den ich geschaut habe, heißt ...
  • Es war ein Film über ein Mädchen, das ...

über: mit Akkusativ oder Dativ?

Die Präposition über wird einerseits als Lokalpräposition gebraucht. Dann wird der Kasus entsprechend der Frage wo/wohin verwendet. Wenn sie im Sinne von engl. about verwendet wird, verlangt sie den Akkusativ.

Deklination von Adjektiven (Teil 3)

  1. Besonderheiten bei der Bildung: siehe Lektion vom 7. August 2019.
  2. Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle: siehe Lektion vom 24. Juli 2019
  3. Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein, dein, sein, ihr, unser, euer, ihr): siehe Lektion vom 7. August 2019.
  4. Ohne Artikel:
    MaskulinFemininNeutrumPlural
    Nominativsüßer Orangensaftsüße Milchklares Wassersüße Getränke
    Akkusativsüßen Orangensaftsüße Milchklares Wassersüße Getränke
    Dativsüßem Orangensaftsüßer Milchklarem Wassersüßen Getränken
    Genitivsüßen Orangensaft(e)ssüßer Milchklaren Wasserssüßer Getränke

derselbe/dieselbe/dasselbe

MaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativderselbedieselbedasselbedieselben
Akkusativdenselbendieselbendasselbedieselben
Dativdemselbenderselbendemselbendenselben
Genitivdesselbenderselbendesselbenderselben

Vokabular

  • eindrücklich
  • der Eindruck, die Eindrücke
  • jemanden/etwas (Akk.) kennen, ich habe jemanden gekannt
  • raten: rate mal!
  • farblos
  • durchsichtig
  • klar
  • der Film, die Filme

Hausaufgaben


Macht die Übung noch einmal, ohne die Deklinationstabellen zu verwenden.

2019-08-07 Kurstagebuch

Heute haben wir nach einer freien Unterhaltung die Ordinalzahlen, einen weiteren Teil der Possessivartikel sowie der Deklination der Adjektive angeschaut. Dies haben wir mit einer Übung vertieft.

Freie Unterhaltung

  • Ich muss dir die Fotos zeigen.
  • Ich war diesen Montag dabei. = Ich war an diesem Montag dabei.
  • Das Programm war über den Thurgau.
  • Es gab eine Show mit Kühen.

Ordinalzahlen

  • das nullte Jahr
  • das erste Jahr
  • das zweite, dritte, vierte, ..., neunzehnte Jahr
  • das zwanzigste, einundzwanzigste, ..., millionste Jahr

Possessivartikel (Teil 2: Besitzer in der 1. Person Plural)

Mein Partner und ich, wir mieten eine Wohnung mit vier Zimmern, einer Küche, einem Kellerabteil und einem Garten. Es ist unsere Wohnung mit unseren vier Zimmern, unserer Küche, unserem Kellerabteil und unserem Garten:
MaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativunser Gartenunsere Wohnungunser Kellerabteilunsere Zimmer
Akkusativunseren Gartenunsere Wohnungunser Kellerabteilunsere Zimmer
Dativunserem Gartenunserer Wohnungunserem Kellerabteilunseren Zimmern
Genitivunseres Gartensunserer Wohnungunseres Kellerabteil(e)sunserer Zimmer

Deklination von Adjektiven (Teil 2)

  1. Besonderheiten bei der Bildung:  
    1. Endet das Adjektiv auf -e, fügen wir kein zusätzliches e ein. Beispiel: leise — ein leiser Junge (nicht: ein leiseer Junge)
    2. Endet das Adjektiv auf -el entfällt normalerweise das e von -el. Beispiel: dunkel — ein dunkler Wald (nicht: ein dunkeler Wald)
    3. Bei der Endung -er entfällt das e meistens, wenn die Endung -er auf einen Vokal folgt, sowie bei vielen Fremdwörtern. Beispiel: teuer — ein teures Hotel (nicht: ein teueres Hotel); makaber — eine makabre Geschichte (nicht: eine makabere Geschichte)
    4. Das Adjektiv hoch ist unregelmäßig: c entfällt beim attributiven Adjektiv. Beispiel: hoch — ein hohes Haus (nicht: ein hoches Haus)
  2. Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle: siehe Lektion vom 24. Juli 2019
  3. Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein, dein, sein, ihr, unser, euer, ihr):
    MaskulinFemininNeutrumPlural
    Nominativunser kühler Gartenunsere kühle Wohnungunser kühles Kellerabteilunsere kühlen Zimmer
    Akkusativunseren kühlen Gartenunsere kühle Wohnungunser kühles Kellerabteilunsere kühlen Zimmer
    Dativunserem kühlen Gartenunserer kühlen Wohnungunserem kühlen Kellerabteilunseren kühlen Zimmern
    Genitivunseres kühlen Gartensunserer kühlen Wohnungunseres kühlen Kellerabteil(e)sunserer kühlen Zimmer
  4. Ohne Artikel: siehe nächste Lektion.

Vokabular

  • dünn
  • der Ordner, die Ordner
  • an etwas (Dat.) etwas/viel/wenig/nichts/... auszusetzen haben: beanstanden, kritisieren
  • aus Versehen = ohne Absicht
  • das Zimmer, die Zimmer
  • der Rucksack, die Rucksäcke
  • der Keller, die Keller
  • das Kellerabteil, die Kellerabteile: ein separat verschliessbarer Teil des Kellers
  • der Bauernhof, die Bauernhöfe
  • einladen, ich lade jemanden ein, sie hat jemanden eingeladen
  • kurz (Adj./Adv.)
  • sich streiten, wir haben uns gestritten, sie stritten sich
  • laufen, wir liefen, ihr seid gelaufen
  • jedes zwanzigste Jahr
  • die Kuh, die Kühe
  • gelingen = Erfolg haben
  • erfolgen = stattfinden
  • der Erfolg, die Erfolge
  • erfolgreich = gelungen
  • fern
  • das Mehl, die Mehle
  • rüber = herüber oder hinüber

Hausaufgaben

Macht die Übung noch einmal, möglichst ohne in der Deklinationstabelle nachzuschauen.

2019-07-27 Kurstagebuch

Heute haben uns zuerst frei unterhalten und danach die Lokalpräpositionen und die Deklination von Adjektiven mit einer weiteren Übung trainiert. In dieser Übung haben wir wieder die Fragewörter wo/woher/wohin mit spezifischeren Fragewörtern ergänzt.

Das interessiert mich vs. Ich interessiere mich für ... vs. Ich bin an ... interessiert

Diese drei Formen sind gleichwertig:
  1. Dieser Kochkurs interessiert mich.
  2. Ich interessiere mich für diesen Kochkurs.
  3. Ich bin an diesem Kochkurs interessiert.

Futur/Zukunft mit werden

Morgen wird es zwanzig Grad warm sein.
Morgen werden wir auf den Markt gehen.

Neigungen/Vorlieben/Geschmäcker vs. Wünsche/Bedürfnisse

Verwende folgende Formen,
  1. um generelle Neigungen, Vorlieben und Geschmäcker auszudrücken:
    • es mögen, etwas zu tun: Wir mögen es, auf den Markt zu gehen.
    • gern(e) etwas tun: Wir gehen gern(e) auf den Markt.
    • etwas (Akk.) mögen: Wir mögen den Markt.
    • etwas (Akk.) gern(e) haben: Wir haben den Markt gern(e).  
  2. um einen Wunsch oder ein temporales Bedürfnis auszudrücken (mit dem Konjunktiv II der Höflichkeit):
    • (gern(e)) etwas tun mögen im Konjunktiv II: Wir möchten (gern(e)) auf den Markt gehen.
    • gern(e) etwas tun im Konjunktiv II: Wir würden gern(e) auf den Markt gehen/Wir gingen gern(e) auf den Markt.
    • gern(e) etwas (Akk.) haben im Konjunktiv II: Wir hätten gerne einen Marktbesuch in unserem Tagesprogramm.

Possessivartikel (Teil 1: Besitzerin in der 3. Person Singular)

Ein Besitz wird durch den Besitzer im Genitiv angezeigt: Dies ist der Baum dieser Bäuerin. Dies ist das Tier dieser Bäuerin. Dies ist die Katze dieser Bäuerin. Dies sind die Kälber dieser Bäuerin. dieser Bäuerin kann mit dem Possessivartikel ersetzt werden, um den Satz kürzer zu machen:
MaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativihr Baumihre Katzeihr Tierihre Kälber
Akkusativihren Baumihre Katzeihr Tierihre Kälber
Dativihrem Baumihrer Katzeihrem Tierihren Kälbern
Genitivihres Baumsihrer Katzeihres Tier(e)sihrer Kälber

denn vs. dann

  1. denn (gibt die Begründung an): Wir blieben zu Hause, denn das Wetter war schlecht = Wir blieben zu Hause, weil das Wetter schlecht war. Achtung: der Nebensatz mit denn kommt das Verb nicht an den Schluss!
  2. dann
    1. = darauf, danach; nachher, hinterher: Erst spielten sie zusammen, dann stritten sie sich.
    2. = dahinter, danach; darauf folgend: An der Spitze lief die Henne, dann folgten die Küken.
    3. rangmäßig danach: Sie ist die Beste/Schnellste/..., dann kommt ihr Bruder.
    4. = unter diesen Umständen, unter dieser Voraussetzung, in diesem Falle: Das kann nur dann gelingen, wenn alle mitmachen.
    5. = außerdem, ferner, dazu: Und dann kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu.
    6. = zu einem bestimmten [späteren] Zeitpunkt: Noch ein Jahr, dann ist sie mit dem Studium fertig.
    7. = so (landschaftlich, in Ausrufen): Dann komm endlich rüber!
    8. = im Unterschied dazu; sonst; denn, wenn betont in Verbindung mit Interrogativpronomen oder -adverbien: „Hast du den Tipp von ihr?“ – „Nein.“ – „Von wem dann?“

Vokabular

  • eins nach dem anderen: Ich kann eins nach dem anderen lernen.
  • sich unterscheiden: Diese zwei Tomaten unterscheiden sich in der Farbe und in der Größe.
  • zwischen zwei Dingen (Dat.) unterscheiden: Man kann zwischen Ruchmehl und Weissmehl unterscheiden.
  • der Unterschied, die Unterschiede
  • im Allgemeinen = generell

2019-07-24 Kurstagebuch

Heute haben wir die Lokalpräpositionen und die Deklination von Adjektiven mit einer weiteren Übung trainiert. Wir haben dabei auch die Fragewörter wo/woher/wohin mit spezifischeren Fragewörtern ergänzt.

Welche Verben verlangen ein wo/woher/wohin?

  • nehmen → woher?
  • mitnehmen → wohin?
  • stellen → wohin?
  • aufstellen → wo?
  • etwas (Akk.) (irgendwoher irgendwohin) tragen (engl. to carry) → woher/wohin?
  • Kleider/Früchte tragen (engl. to wear clothes; to bear fruits) → wo?

Deklination von Adjektiven (Teil 1)

  1. Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle:
    mfnPl.
    Nominativder schwere Schrankdie schwere Pflanzedas schwere Autodie schweren Schränke
    Genitivdes schweren Schrank(e)sder schweren Pflanzedes schweren Autosder schweren Schränke
    Dativdem schweren Schrankder schweren Pflanzedem schweren Autoden schweren Schränken
    Akkusativden schweren Schrankdie schwere Pflanzedas schwere Autodie schweren Schränke
  2. Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein...): siehe nächste Lektion.
  3. Besonderheiten bei der Bildung: siehe nächste Lektion.
  4. Ohne Artikel: siehe übernächste Lektion.

Spezifischere Fragewörter als wo/woher/wohin

Allgemeines FragewortSpezifischeres Fragewort
wo?
  • aufworauf?
  • nebenwoneben?
  • um ... herumworum?
  • hinterwohinter?
  • vorwovor?
  • inmitten → ∅ resp. wo?
  • ausser/ausserhalb → ∅ resp. wo?
woher?
  • aus (... heraus) → wo heraus/woraus?
  • von → ∅ resp. woher?
wohin?
  • in (... hinein) → wo hinein/worein?
  • nach → ∅ resp. wohin?

Vokabular

  • schweben, ich schwebte
  • etwas (Akk.) verzieren, ich habe die Blechbüchse verziert
  • etwas (Akk.) trocknen, ich habe die Apfelringe getrocknet
  • plätschern, der Brunnen plätscherte

Hausaufgabe

Macht diese neue Übung.

2019-07-17 Kurstagebuch

Heute haben wir uns frei unterhalten und die Lokalpräpositionen mit einer Übung repetiert.

Freie Unterhaltung

  • Mein Freund ist aus Mailand.
  • Sie waren in Lugano.
  • Sie haben dort studiert.
  • Und jetzt arbeitet er in Mailand.
  • Seit einem Jahr arbeitet er in Mailand.
  • Heute habe ich den schlechtesten Tag (in meinem Leben) gehabt.
  • Das ist nicht etwas, das mich interessiert.
  • Es gibt viele Leute, die keine Ahnung haben, was ihre Aufgabe ist.

mehrere vs. viel vs. mehr

  1. mehrere ist ein Pronomen und Zahlwort und drückt eine unbestimmte größere Anzahl oder Menge aus. Die Bedeutung ist ähnlich zu einige und etliche.
  2. viel ist ein Adverb und drückt aus, dass etwas in vielfacher Wiederholung erfolgt oder einen beträchtlichen Teil der zur Verfügung stehenden Zeit einnimmt, oder wird gleichbedeutend mit sehr oder mit wesentlich, bedeutend, weitaus gebraucht. Der Komparativ von viel ist mehr, der Superlativ am meisten.

Vokabular

  • etwas (Akk.) selber machen, ich habe diese Konfitüre selber gemacht.
  • der Prozess, die Prozesse
  • mit jemandem über etwas (Akk.) sprechen, ich habe mit ihr über Filme gesprochen.
  • praktisch
  • reglementiert
  • kontrolliert
  • die Leute (Pl.)
  • etwas (Akk.) übrig haben, ich habe Birnen übrig.
  • in die Berge fahren

2019-07-10 Kurstagebuch

Heute haben wir die Lokalpräpositionen geübt, indem die Lernenden eigene Sätze mit Gegenständen und den Verben sein, liegen, sitzen, stehen, gehen, legen, setzen und stellen bildeten. In diesem Zusammenhang haben wir auch die Dativ- und Genitiv-Deklination geübt. Die Lokalpräpositionen gegenüber, entlang, zu, durch und bis haben wir vertieft untersucht. Die Lernenden haben danach eine Übung dazu selbständig gelöst. Diese Übung haben wir zum Schluss korigiert.  

Sätze bilden mit Lokalpräpositionen

  • Wo hast du die Socken versteckt? Im Schrank.
  • Wo hast du die Oliven gefunden? Im Kühlschrank.
  • Woher kommst du? Aus der Schweiz.
  • Das Koreanisch-Wörterbuch liegt zwischen den anderen zwei Büchern.
  • Wir sitzen auf den Stühlen.
  • Die Zettel liegen um den Kübel (herum). = Die Zettel sind um den Kübel verteilt.

gegenüber + Dat.; Dat. + gegenüber

Für die Präposition gegenüber gilt:
  1. gegenüber kann vor oder hinter dem Nomen-Bezugswort stehen:
    1. Voranstellung: Gegenüber der Kirche steht eine Bank.
    2. Nachstellung: Der Kirche gegenüber steht eine Bank.
  2. gegenüber muss hinter dem Pronomen-Bezugswort stehen:
    1. Gestern saß Frau Meier mir/dir/ihm/ihr/ihm/uns/euch/ihnen gegenüber.

Akk. + entlang; entlang + Gen.

Für die Präposition entlang gilt:
  1. Nachstellung: Die Präposition entlang kann hinter dem Bezugswort stehen. Dann verlangt sie den Akkusativ, selten (aber noch schweizerisch) den Dativ. Diese Form wird meist zusammen mit einem Dislokationsverb (auf die Frage "wohin?": gehen, fahren, laufen, rennen, spazieren, führen etc.) verwendet, zeigt somit eine parallele Bewegung an und entspricht dem Verb folgen:
    • Am Sonntag sind wir drei Stunden den Rhein entlang spaziert.
    • Als Frage: Wo lang hat sie euch geführt?
    • Im Relativsatz: Dies ist die Bahnlinie, die/welche entlang / wo lang wir letzten Sommer Rad gefahren sind.
  2. Voranstellung: Die Präposition entlang kann jedoch auch vor dem Bezugswort stehen. Dann verlangt sie den Genitiv, seltener den Dativ, veraltet den Akkusativ. Diese Form wird meist mit Verben, die ein Verbleiben an Ort und Stelle (auf die Frage "wo?") ausdrücken (sein, (ver)bleiben, stehen, liegen, sitzen, es gibt etc.), verwendet:
    • Entlang des Rheins gibt es spezielle Entsorgungseinrichtungen.
    • Er hat sich intensiv auf die 10,5 Kilometer lange Strecke entlang des Rheins vorbereitet. = Er hat sich intensiv auf die 10,5 Kilometer lange Strecke, die entlang des Rheins ist/liegt, vorbereitet.
    • Als Frage: Entlang welcher Strasse gibt es viele Unfälle?
    • Im Relativsatz: Er erinnert sich gerne an die Eisenbahnstrecke durch Sibirien, entlang deren viele Birken wachsen/stehen.

(von + Dat.) bis + Akk.

Die entsprechende Frage lautet "(von woher) bis wohin?"
von als Lokalpräposition gibt das Verlassen eines Startpunktes oder einer Herkunft an. bis als Lokalpräposition gibt das Erreichen eines Endpunktes an.
  1. Endpunkt ohne Artikel: von Anfang bis Ende = vom Anfang bis ans Ende; bis hierher; bis dorthin
  2. Endpunkt ohne Artikel → + fakultatives nach: bis (nach) München; von unten bis (nach) oben
  3. Endpunkt mit Artikel: bis an den Rhein; bis in das Tal (hinein); bis zur Haltestelle

durch + (Akk.)

durch als Lokalpräposition kennzeichnet eine Bewegung, die auf der einen Seite in etwas hinein- und auf der anderen Seite wieder herausführt, oder eine (Vorwärts)bewegung über eine (längere) Strecke innerhalb eines Raumes, Gebietes o. Ä. Beispiele:
  • durch die Tür gehen
  • das Geschoss drang durch den rechten Oberarm
  • Nudeln durch ein Sieb gießen
  • durch die Nase atmen
  • durch das Wasser waten
  • durch den Park bummeln
  • In übertragener Bedeutung: Mir schießt ein Gedanke durch den Kopf.
  • Als Fragewort:  Wodurch sind wir letztes Jahr gefahren?
  • Als Relativsatz: Dies ist der Tunnel, wodurch / durch den/welchen wir letztes Jahr gefahren sind.

zu + Dat.

zu als Lokalpräposition gibt die Richtung (einer Bewegung) auf ein bestimmtes Ziel hin an. Solche Ziele sind:
  1. Personen
  2. Plätze und Ortsangaben mit Artikel
  3. kurzfristige Erledigungen
Beispiele:
  • Das Kind läuft zu seiner Mutter / zum nächsten Haus.
  • Er kommt morgen zu mir.
  • Kommst du mit zum Schwimmen?

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