Heute haben wir die Lokalpräpositionen und die Deklination von Adjektiven mit einer weiteren Übung trainiert. Wir haben dabei auch die Fragewörter wo/woher/wohin mit spezifischeren Fragewörtern ergänzt.
Welche Verben verlangen ein wo/woher/wohin?
nehmen → woher?
mitnehmen → wohin?
stellen → wohin?
aufstellen → wo?
etwas (Akk.) (irgendwoher irgendwohin) tragen (engl. to carry) → woher/wohin?
Kleider/Früchte tragen (engl. to wear clothes; to bear fruits) → wo?
Deklination von Adjektiven (Teil 1)
Mit bestimmtem Artikel oder nach derselbe, dieser, jener, mancher, solcher, welcher, alle:
m
f
n
Pl.
Nominativ
der schwere Schrank
die schwere Pflanze
das schwere Auto
die schweren Schränke
Genitiv
des schweren Schrank(e)s
der schweren Pflanze
des schweren Autos
der schweren Schränke
Dativ
dem schweren Schrank
der schweren Pflanze
dem schweren Auto
den schweren Schränken
Akkusativ
den schweren Schrank
die schwere Pflanze
das schwere Auto
die schweren Schränke
Mit unbestimmtem Artikel, kein oder Possessivartikel (mein...): siehe nächste Lektion.
Besonderheiten bei der Bildung: siehe nächste Lektion.
Ohne Artikel: siehe übernächste Lektion.
Spezifischere Fragewörter als wo/woher/wohin
Allgemeines Fragewort
Spezifischeres Fragewort
wo?
auf → worauf?
neben → woneben?
um ... herum → worum?
hinter → wohinter?
vor → wovor?
inmitten → ∅ resp. wo?
ausser/ausserhalb → ∅ resp. wo?
woher?
aus (... heraus) → wo heraus/woraus?
von → ∅ resp. woher?
wohin?
in (... hinein) → wo hinein/worein?
nach → ∅ resp. wohin?
Vokabular
schweben, ich schwebte
etwas (Akk.) verzieren, ich habe die Blechbüchse verziert
etwas (Akk.) trocknen, ich habe die Apfelringe getrocknet
Die Kursteilnehmer haben sich heute zuerst frei unterhalten und dann im Rollenspiel die Konverstation zwischen zwei Reisenden geübt.
Freie Konverstation zwischen den Kursteilnehmern
Ich schwitze viel.
Spricht sie koreanisch?
im Notfall
Lass uns die Telefonnummern tauschen.
Ich kann dich anrufen.
Am 10. Juli = am zehnten Juli
Der Nachbar schaut zu meinem Haus.
der nördlichste Teil Hollands/von Holland
neben dem Meer
Der Ort ist ungefähr eine Stunde mit dem Auto vom Meer entfernt.
Ich war nur einmal in Holland.
Ich will mein Haus definitiv/endlich/für immer verkaufen.
Ich bin zu beschäftigt.
am nächsten Samstag = nächsten Samstag
Vielleicht bin ich ein paar Wochen abwesend.
Ich habe Lust(,) zu reisen.
Ich habe Lust, den Ort zu wechseln.
Ich habe das Bedürfnis(,) zu reisen.
das Grundbedürfnis, die Grundbedürfnisse
Konversation zwischen zwei Reisenden
Ich habe Billete/Billets/Fahrkarten gebucht/gekauft.
Wie lange dauert die Fahrt?
Ich muß zum Bahnhof SBB gehen, aber ich weiß nicht, wo er liegt.
Möchten Sie zu Fuß oder mit der(D/A)/dem(CH) Tram gehen?
Ich muss so schnell wie möglich/am schnellsten dorthin gehen.
Es ist ungefähr zehn Minuten zu Fuß von hier.
Es ist nicht so weit von hier.
Es ist schwierig, den Weg zu beschreiben.
Ich kann Sie verstehen.
Gehen Sie von hier aus ungefähr einen Kilometer geradeaus und dann nach links. Dann sehen Sie den Bahnhof.
Haben Sie Zeit?
Falls Sie Zeit haben, wollen Sie mit mir zum Bahnhof gehen?
Das hilft mir sehr.
Eigentlich möchte ich auch dorthin gehen.
Lassen Sie uns zusammen (dort)hingehen.
Los!
Hier sind wir, am Bahnhof.
Wo gibt es einen Billetautomaten/Fahrkahrtenautomaten?
Haben Sie schon ein Billet/eine Fahrkarte gekauft?
Müssen wir umsteigen?
Fährt dieser Zug regelmäßig/stündlich/täglich/etc.?
Von welchem Hafen aus fährt ein Schiff nach Ischia?
Vokabular
sprechen, ich habe gesprochen
das Paar, die Paare
pünktlich sein
der Punkt, die Punkte
die Schätzung
schätzungsweise = ungefähr
schätzen, ich habe geschätzt
der Beutel, die Beutel
das Portemonnaie, die Portemonnaies = das Portmonee (selten) = der Geldbeutel, die Geldbeutel
das Loch, die Löcher
etwas (Akk.) erfinden, ich habe eine Geschichte erfunden
die Eisenbahn, die Eisenbahnen
die Straßenbahn = das(CH)/die(D/A) Tram, die Straßenbahnen = die Trams
die U-Bahn = die Untergrundbahn, die U-Bahnen
der Untergrund
die Geleise (Sing./Pl., schweizerisch) = das Gleis, die Gleise: aus zwei in gleichbleibendem Abstand voneinander laufenden [auf Schwellen verlegten] Metallschienen bestehende Fahrspur für Schienenfahrzeuge
das/der Perron, die Perrons = der Bahnsteig, die Bahnsteige = die Plattform, die Plattformen: neben den Schienen verlaufende Plattform auf einem Bahnhof, die den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen ermöglicht
das Billet, die Billete/Billets (CH) = die Fahrkarte, die Fahrkarten oder die Eintrittskarte, die Eintrittskarten
das Billet, die Billete/Billets (A) = das Briefchen, die Briefchen = das kurze Schreiben, die kurzen Schreiben
der Billetschalter (CH) = der Reiseschalter (D)
das Abonnement, die Abonnemente(CH)/Abonnements(D/A/CH): für eine längere Zeit vereinbarter und deshalb meist verbilligter Bezug von Zeitungen, Zeitschriften, Eintrittskarten, Mittagessen, Fahrten im öffentlichen Verkehr o. Ä.
die Busstation, die Busstationen: Halteplatz an einer Buslinie
die Bahnstation, die Bahnstationen: Halteplatz an einer Bahnlinie
der Bahnhof, die Bahnhöfe: Gesamtkomplex einer Bahnstation mit Gleisanlagen und zugehörigen Gebäuden
Hausaufgaben
Schreibe einen erfundenen Dialog zwischen zwei Reisenden auf. Verwende dabei schätzungsweise, ausnahmsweise, täglich, wöchentlich, stellenweise, beispielsweise, versuchsweise, probeweise, zwangsweise.
Heute haben wir uns frei unterhalten und die Lokalpräpositionen mit einer Übung repetiert.
Freie Unterhaltung
Mein Freund ist aus Mailand.
Sie waren in Lugano.
Sie haben dort studiert.
Und jetzt arbeitet er in Mailand.
Seit einem Jahr arbeitet er in Mailand.
Heute habe ich den schlechtesten Tag (in meinem Leben) gehabt.
Das ist nicht etwas, das mich interessiert.
Es gibt viele Leute, die keine Ahnung haben, was ihre Aufgabe ist.
mehrere vs. viel vs. mehr
mehrere ist ein Pronomen und Zahlwort und drückt eine unbestimmte größere Anzahl oder Menge aus. Die Bedeutung ist ähnlich zu einige und etliche.
viel ist ein Adverb und drückt aus, dass etwas in vielfacher Wiederholung erfolgt oder einen beträchtlichen Teil der zur Verfügung stehenden Zeit einnimmt, oder wird gleichbedeutend mit sehr oder mit wesentlich, bedeutend, weitaus gebraucht. Der Komparativ von viel ist mehr, der Superlativ am meisten.
Vokabular
etwas (Akk.) selber machen, ich habe diese Konfitüre selber gemacht.
der Prozess, die Prozesse
mit jemandem über etwas (Akk.) sprechen, ich habe mit ihr über Filme gesprochen.
Heute haben wir die Lokalpräpositionen geübt, indem die Lernenden eigene Sätze mit Gegenständen und den Verben sein, liegen, sitzen, stehen, gehen, legen, setzen und stellen bildeten. In diesem Zusammenhang haben wir auch die Dativ- und Genitiv-Deklination geübt. Die Lokalpräpositionen gegenüber, entlang, zu, durch und bis haben wir vertieft untersucht. Die Lernenden haben danach eine Übung dazu selbständig gelöst. Diese Übung haben wir zum Schluss korigiert.
Sätze bilden mit Lokalpräpositionen
Wo hast du die Socken versteckt? Im Schrank.
Wo hast du die Oliven gefunden? Im Kühlschrank.
Woher kommst du? Aus der Schweiz.
Das Koreanisch-Wörterbuch liegt zwischen den anderen zwei Büchern.
Wir sitzen auf den Stühlen.
Die Zettel liegen um den Kübel (herum). = Die Zettel sind um den Kübel verteilt.
gegenüber + Dat.; Dat. + gegenüber
Für die Präposition gegenüber gilt:
gegenüber kann vor oder hinter dem Nomen-Bezugswort stehen:
Voranstellung: Gegenüber der Kirche steht eine Bank.
Nachstellung: Der Kirche gegenüber steht eine Bank.
gegenübermuss hinter dem Pronomen-Bezugswort stehen:
Gestern saß Frau Meier mir/dir/ihm/ihr/ihm/uns/euch/ihnengegenüber.
Akk. + entlang; entlang + Gen.
Für die Präposition entlang gilt:
Nachstellung: Die Präposition entlang kann hinter dem Bezugswort stehen. Dann verlangt sie den Akkusativ, selten (aber noch schweizerisch) den Dativ. Diese Form wird meist zusammen mit einem Dislokationsverb (auf die Frage "wohin?": gehen, fahren, laufen, rennen, spazieren, führen etc.) verwendet, zeigt somit eine parallele Bewegung an und entspricht dem Verb folgen:
Am Sonntag sind wir drei Stunden den Rhein entlang spaziert.
Als Frage: Wo lang hat sie euch geführt?
Im Relativsatz: Dies ist die Bahnlinie, die/welcheentlang / wo lang wir letzten Sommer Rad gefahren sind.
Voranstellung: Die Präposition entlang kann jedoch auch vor dem Bezugswort stehen. Dann verlangt sie den Genitiv, seltener den Dativ, veraltet den Akkusativ. Diese Form wird meist mit Verben, die ein Verbleiben an Ort und Stelle (auf die Frage "wo?") ausdrücken (sein, (ver)bleiben, stehen, liegen, sitzen, es gibt etc.), verwendet:
Entlang des Rheins gibt es spezielle Entsorgungseinrichtungen.
Er hat sich intensiv auf die 10,5 Kilometer lange Strecke entlang des Rheins vorbereitet. = Er hat sich intensiv auf die 10,5 Kilometer lange Strecke, die entlang des Rheins ist/liegt, vorbereitet.
Als Frage: Entlang welcher Strasse gibt es viele Unfälle?
Im Relativsatz: Er erinnert sich gerne an die Eisenbahnstrecke durch Sibirien, entlangderen viele Birken wachsen/stehen.
(von + Dat.) bis + Akk.
Die entsprechende Frage lautet "(von woher) bis wohin?" von als Lokalpräposition gibt das Verlassen eines Startpunktes oder einer Herkunft an. bis als Lokalpräposition gibt das Erreichen eines Endpunktes an.
Endpunkt ohne Artikel: von Anfang bis Ende = vom Anfang bis ans Ende; bis hierher; bis dorthin
Endpunkt ohne Artikel → + fakultatives nach: bis (nach) München; von unten bis (nach) oben
Endpunkt mit Artikel: bis an den Rhein; bis in das Tal (hinein); bis zur Haltestelle
durch + (Akk.)
durch als Lokalpräposition kennzeichnet eine Bewegung, die auf der einen Seite in etwas hinein- und auf der anderen Seite wieder herausführt, oder eine (Vorwärts)bewegung über eine (längere) Strecke innerhalb eines Raumes, Gebietes o. Ä. Beispiele:
durch die Tür gehen
das Geschoss drang durch den rechten Oberarm
Nudeln durch ein Sieb gießen
durch die Nase atmen
durch das Wasser waten
durch den Park bummeln
In übertragener Bedeutung: Mir schießt ein Gedanke durch den Kopf.
Als Fragewort: Wodurch sind wir letztes Jahr gefahren?
Als Relativsatz: Dies ist der Tunnel, wodurch / durch den/welchen wir letztes Jahr gefahren sind.
zu + Dat.
zu als Lokalpräposition gibt die Richtung (einer Bewegung) auf ein bestimmtes Ziel hin an. Solche Ziele sind:
Personen
Plätze und Ortsangaben mit Artikel
kurzfristige Erledigungen
Beispiele:
Das Kind läuft zu seiner Mutter / zum nächsten Haus.
Heute haben wir zuerst die Hausaufgaben korrigiert. Danach haben wir die Adjektive/Adverben mit den Affixen -lich und -al angeschaut.
Korrektur der Hausaufgaben
Ich hätte gerne etwas (Akk.).
Ich möchte gerne (+ Obj.) + Verb
Wie lange halten sie sich?
hierher: Wie oft kommen Sie hierher?
dorthin: Ich gehe dorthin.
von/aus + Dat. auf die Frage "Woher?": Diese Sachen kommen/sind von hier/von einer Insel/aus einer Stadt/aus einem Land/aus einer Region.
in/auf/an/unter/vor/hinter + Dat. auf die Frage "Wo?": Der Rhein ist ein Fluss in Basel. Der Eiger ist ein Berg in der Schweiz. Meine Schwester macht Ferien auf einer Insel/im Irak.
in/auf/an/unter/vor/hinter + Akk., zu + Dat. auf die Frage "Wohin?": Du gehst nach Zürich. Sie ist schon nach Hause gegangen. Wir gehen für den Urlaub nach Deutschland/in die Schweiz/in die Türkei/in die U.S.A./in den Iran/in den Irak. Ihr geht zum Rhein/zum Platz/zum Park/zum Arzt/zum Markt/zur Schule/auf den Platz/in den Park/in die Schule/an den Rhein.
um zu: Wir gehen nach Deutschland, um eine Aufführung zu sehen. Sie ist nach Hause gegangen, um ihren Rucksack zu holen.
wonach = nach welcher (gerade erwähnten) Sache
Wonach sehnst du dich?
Dies ist eine Sommerattraktion, wonach sich die Menschen sehnen = nach welcher sich die Menschen sehnen.
womit = mit welcher (gerade erwähnten) Sache
Womit fährst du nach Italien?
Dies ist das Auto, womit wir nach Italien fahren = mit welchem wir nach Italien fahren.
wodurch = durch welche (gerade erwähnte) Sache
Wodurch sind wir letztes Jahr gefahren?
Dies ist der Tunnel, wodurch wir letztes Jahr gefahren sind = durch welchen wir letztes Jahr gefahren sind.
Adjektive/Adverben mit dem Affix -lich
-lich war einst ein selbständiges Wort, es stammt aus dem Germanischen *-lîka (="Körper"). Das Etymon ist heute noch erhalten in den Wörtern Leiche (= hier in der Grundbedeutung "Körper", allerdings nur noch bezogen auf tote Körper), und gleich. Im Englischen ist -lich auch heute noch als selbständiges Wort erhalten: like. männlich bedeutet also ursprünglich einen männlichen Körper habend. Später erhielt das Affix dann vergleichende Bedeutung. Das Affix -lich drückt aus, dass die genannte Eigenschaft zum Wesen einer Person oder Sache selbst gehört. Beispiele:
männlich (Gegenwort: weiblich) =
dem zeugenden Geschlecht angehörend: eine männliche Pflanze
zu einem Mann gehörend = von einem Mann: ein männlicher Vorname; eine männliche Stimme
besonders typisch für einen Mann = wie es einem Mann gemäß ist = wie ein Mann: ein männliches Gesicht; ein männlicher Ausdruck
südlich =
nach Süden: auf dem 40. Grad südlicher Breite
im Süden gelegen: die südlichen Länder
für den Süden typisch: die südliche Sonne
ähnlich (Adjektiv und Adverb) = usprünglich: wie der Ahn; heute: in manchem übereinstimmend = teilweise analog: in einem ähnlichen Falle; sich ähnlich verhalten
wöchentlich (Adjektiv und Adverb) = jede Woche wiederkehrend = in (je)der Woche einmal = einmal die Woche = allwöchentlich: Diese Sendung wird wöchentlich ausgestahlt.
ausführlich = ins einzelne gehend: die ausführliche Stellungnahme. Aber: der der ausführbare Plan (siehe Lektion vom 6. Mai 2019)
verantwortlich = die Verantwortung tragend: die verantwortliche Person. Aber: die verantwortbare Entscheidung (siehe Lektion vom 6. Mai 2019)
löslich = so beschaffen, dass es sich in Flüssigkeit auflöst: das (in Wasser) lösliche Salz. Aber: das lösbare Problem (siehe Lektion vom 6. Mai 2019)
Aber: traumhaft. Weitere Beispiele mit dem Affix -haft schauen wir nächste Lektion an.
Beispiele für die quasi gleiche Bedeutung der -lich- und -bar-Affixe (siehe Lektion vom 6. Mai 2019):
die allgemein unüberwindbare Hürde = die unüberwindliche Hürde. Aber: Die für bestimmte Personen unüberwindbare Hürde
das unvermeidbare Übel = das unvermeidliche Übel
das unerklärliche Rätsel = das unerklärbare Rätsel
der unersetzliche Freund = der unersetzbare Freund
das unübertreffliche Essen = das unübertreffbare Essen
Das Affix -al hat eine ähnliche Verwendung wie die Affixe -lich und -weise, ist aber lateinischen Ursprungs.
lokal = örtlich (Adjektiv); ortsweise/stellenweise (Adverb)
regional = aus/in der Gegend; regionenweise (Adverb)
saisonal = jahreszeitlich (Adjektiv); von Jahreszeit zu Jahreszeit (Adverb)
oral = mündlich (Adjektiv und Adverb)
Vokabular
das Auto, die Autos
der Süden
das Salz, die Salze
das Schloss, die Schlösser
(an Türen und bestimmten Behältern angebrachte) Vorrichtung zum Verschließen, Zuschließen mithilfe eines Schlüssels
meist mehrflügeliges (den Baustil seiner Zeit und den Prunk seiner Bewohner repräsentierendes) Wohngebäude des Adels
Zuerst haben wir uns frei unterhalten und gemeinsam die Hausaufgaben korrigiert. Dann haben wir die Substantivierung von Verben, die Kommaregel bei Aufzählungen, die Final-Nebensätze und die Lokalpräpositionen geübt. Die Lernenden haben zum Schluss in ihrem individuellen Tempo eine Übung zu den Präpositionen schriftlich gelöst. Danach haben wir diese gemeinsam korrigiert.
Freie Unterhaltung
Meine Freunde sind ins Karaoke gegangen. Ich habe am Computer, im Garten und in der Küche gearbeitet. Ich habe gebacken und einen Kuchen in den Ofen geschoben. Die Kinder machen keine Fehler.
Korrektur der Hausaufgaben
Womit gehst du zur Arbeit?
Wir fahren mit dem Auto dorthin.
Mein Freund ist sehr freundlich und verantwortlich.
Es ist unverantwortbar, den Abfall nicht zu sortieren.
Mir fehlen noch vier Sätze.
Dativobjekt + fehlen
Dativobjekt + fehlen wird verwendet, um einen Verlust auszudrücken. Das Subjekt im Satz ist das, was fehlt. Das Dativobjekt ist/sind die Person(en), die den Verlust fühlt/fühlen.
Du fehlst mir. (Das ist mein Gefühl.)
Wir fehlen ihr. (Das ist ihr Gefühl.)
Sie fehlt uns. (Das ist unser Gefühl.)
Ihm (dem Hund) fehlt der Knochen.
Ihm (dem Haus) fehlt ein Dach.
Ihnen (diesen Pflanzen) fehlt Wasser.
Substantivierung von Verben
Alle Verbinfinitive können ohne Änderung der Form als Substantive verwendet werden. Das korrespondierende Substantiv ist stets ein deklinierbares Neutrum und Singularetantum. Beispiele:
tanzen → das Tanzen
schwimmen → das Schwimmen
reiten → das Reiten
Kommaregel bei Aufzählungen
Bei Aufzählungen wird zwischen den Aufzählungselementen ein Komma gesetzt. Nur vor dem letzen Element wird statt einem Komma ein und gesetzt.
a, b, c und d
grüne, gelbe und rote Tomaten
Finale Nebensätze mit um ... zu ...oder mit damit
Der Nebensatz enthält das Ziel oder den Zweck, der Hauptsatz die Handlung, die zur Erreichung des Ziels unternommen wird. Das Fragewort ist wozu. Bei Nebensätzen mit damit steht das Verb am Ende. Die Umstellung von Haupt- und Nebensatz ist möglich.
Wozu geht ihr ins Kino?
Wir gehen ins Kino, damit wir einen Film sehen. =
Damit wir einen Film sehen, gehen wir ins Kino.
Wenn im damit-Satz ein identischer Nominativ steht, kann dieser wegfallen. Allerdings muss der damit-Satz in einen Infinitivsatz mit um ... zu ... umgewandelt werden. Beispiel:
Wir gehen ins Kino, damit wir einen Film sehen. =
Wir gehen ins Kino, um einen Film zu sehen. =
Um einen Film zu sehen, gehen wir ins Kino.
Lokalpräpositionen
Lokalpräpositionen werden verwendet
zur Angabe des Herkunftsortes (woher?): ab, aus, von+ Dat.
zur Angabe des Ortes (wo?):
an, auf, außer, bei, gegenüber, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen+ Dat.
Heute haben wir zuerst die Konversation in der Arztpraxis im Rollenspiel geübt. Danach haben wir die Dativpronomen repetiert und den zweiten Teil der Grammatik zum Adverb mit dem Affix -weise angeschaut.
Konversation in der Arztpraxis
Mir geht es nicht gut.
Ich bin erkältet. = Ich habe eine Erkältung.
Ich huste oft.
Ich habe seit einer Woche Kopfschmerzen.
Ist der Husten trocken oder schleimig?
Ist Ihnen schwindlig?
Ist Ihnen kalt?
Ist Ihnen warm?
Ich fühle mich schwach. = Ich fühle mich nicht stark.
Ich bin müde/krank/... vs. Ich fühle mich müde/krank/...
Ich verschreibe Ihnen für alle Fälle einen Hustensaft.
Ich stelle Ihnen ein Arztzeugnis aus. Sie können sich die nächsten drei Tage zu Hause erholen und müssen nicht zur Arbeit gehen.
Ich habe mich verletzt. = Ich bin verletzt.
Ich habe mir den Fuß verstaucht.
Dativpronomen
der Hund → ihm
das Kind → ihm
die Frau → ihr
wir → uns
ihr → euch
sie (Pl.) → ihnen
Eszett vs. Doppel-S
Nach langem Vokal wird ein ß gesetzt, nach kurzem ein Doppel-S.
Zuerst haben wir gemeinsam die Hausaufgaben korrigiert. Danach haben wir gemeinsam im Kinderbuch Der Sonnenmann gelesen.
Korrektur Hausaufgaben
während + Gen./Dat.
der Service, die Services = die Dienstleistung, die Dienstleistungen
der Dienst, die Dienste
in dem = im
Was für ein Pech!
die Büroklammer, die Büroklammern
Es gibt + Sing./Pl.: Es gibt dort einen Baum. Es gibt dort viele Häuser.
jemandem (Dat.) helfen, ich habe jemandem geholfen
Stellenweise stehen Blumen auf dem Feld.
bezahlen → das Bezahlen, dem Bezahlen (Dat.), des Bezahlens (Gen.)
Wenn das Subjekt ein Objekt besitzt: des Subjekts (Gen.) Objekt / das Objekt des Subjekts (Gen.).
Wenn das Subjekt ein direktes Objekt bearbeitet/behandelt/etc.: das Subjekt bearbeitet/behandelt/etc. das Objekt (Akk.)
Wenn das Subjekt einem indirekten Objekt etwas zukommen lässt/gibt/etc.: das Subjekt lässt etwas (Akk.) dem Objekt (Dat.) zukommen/gibt etwas (Akk.) dem indirekten Objekt (Dat.)
Es geht um etwas/jemanden (Akk.)
pünktlich sein
der Punkt, die Punkte
etwas (Akk.) schätzen, ich habe den Inhalt des Portemonnaies auf fünfzehn Franken geschätzt
das Portemonnaie, die Portemonnaies = der Geldbeutel, die Geldbeutel
Das Partizip Präsens
Das Partizip Präsens wird gebildet, indem an die Grundform des Verbs -d angehängt wird: suchen → suchend: ich bin immer noch suchend / am Suchen Das Partizip Präsens kann auch als Adjektiv verwendet werden. In diesem Fall ist die Endung wie bei allen Adjektiven flektiert:
Nom. mit bestimmtem Pronomen: das schlafende Kind, die arbeitende Frau und der Radio hörende Mann befinden sich im Haus.
Nom. mit unbestimmtem Pronomen: Ein jammerndes Kind, eine wirr redende Frau und ein weinender Mann konnten gerettet werden.
Akk. mit bestimmtem Pronomen: Wir tragen das hinkende Kind, die fröstelnde Frau und den blutenden Mann ins Haus.
Akk. mit unbestimmtem Pronomen: Sie stören ein lesendes Kind, eine schreibende Frau und einen strickenden Mann.
Dat. mit bestimmtem Pronomen: Ihr gebt dem hungernden Kind, der durstenden Frau und dem schielenden Mann zu Essen.
Dat. mit unbestimmtem Pronomen: Du stellst einem spielenden Kind, einer rennenden Fau und einem Fahrrad fahrenden Mann eine Falle.
Gen. mit bestimmtem Pronomen: Der Lärm des gackernden Huhns, der quakenden Ente und des krähenden Hahns nerven.
Gen. mit unbestimmtem Pronomen: Die Eier eines brütenden Huhns, einer schwimmenden Ente und eines rennenden Straußes sind unauffindbar.
Lektüre des Buches Der Sonnenmann
der Fluß, die Flüße
das Trottoir, die Trottoirs = der Gehsteig, die Gehsteige
das Haus, die Häuser
der Rinnstein, die Rinnsteine
ganz
sich nach etwas/jemandem (Dat.) sehnen, ich habe mich nach jemandem gesehnt
sich setzen, ich habe mich auf den Stuhl gesessen
sitzen, ich bin auf dem Stuhl gesessen, ich saß auf dem Stuhl
zufallen, die Tür ist zugefallen
in Sicht sein, gutes Wetter ist nicht in Sicht
in einem Buch/Papierstapel/einer Zeitung/Zeitschrift blättern, ich habe in ... geblättert
etwas (Akk.) wissen, ich wusste etwas, ich habe etwas gewusst
etwas (Akk.) meinen, ich meinte nicht dieses Haus hier, sondern das dort
der Strahl, die Strahlen: der Wasserstahl, die Sonnenstrahlen
scheinen:
die Sonne scheint, die Sonne schien
es scheint wahr zu sein, es schien wahr zu sein
dazutun: ich habe noch mehr Essig dazugetan
zeigen: ich habe meiner Mutter das Bild gezeigt
aufmunternd
gucken, ich habe geguckt = schauen, ich habe geschaut
um etwas (Dat.) herum: Um die Schachtel herum liegen Salzkristalle
malen, ich habe ein Bild gemalt. Imperativ Sing.: Mal mir ein Bild! Imperativ Pl.: Malt mir ein Bild!
für das = fürs
für alle Fälle: Ich habe für alle Fälle einen Schirm mitgenommen
Hausaufgabe
Schreibe einen Text mit dem heute neu gelernten Vokabular.
Im Rollenspiel haben wir heute die Konversation auf der Postfiliale geübt.
Konversation auf der Postfiliale/auf dem Postamt
Ich erwarte einen Brief/ein Paket/eine (Brief-/Paket-)Sendung aus den USA.
Ich möchte gerne dieses Paket/diesen Brief (eingeschrieben) mit A-Post/B-Post (in der Schweiz) aufgeben. (Eingeschriebene Briefe werden dem Empfänger nur gegen Unterschrift oder Zustellgenehmigung ausgehändigt)
Was kostet der Versand nach China / in die Türkei?
Mal schauen, ob ich genug Geld auf dem Konto habe.
Ich denke, dass es gehen sollte.
Wie muss ich diesen Brief/dieses Paket frankieren?
Wo trage ich den Absender und wo den Empfänger ein?
Wie/wo kann ich die Sendung verfolgen? Welches ist meine Sendungsnummer?
Ich hätte gerne 10 Briefmarken für A-Post/B-Post (in der Schweiz).
Könnten Sie mir bitte diesen Betrag in Euro wechseln? Was ist der Wechselkurs?
Ich möchte gerne Bargeld beziehen/abheben.
Ich möchte gerne Geld/einen Betrag auf mein Konto einzahlen.
Ich möchte gerne eine Überweisung tätigen/machen/Geld/einen Betrag auf dieses Konto hier überweisen.
Ich habe diese Benachrichtigung erhalten/in meinem Briefkasten gefunden.
je nördlicher, desto ernsthafter sind die Menschen
ausnahmsweise = in Form einer Ausnahme = als Ausnahme
beispielsweise = in Form eines Beispiels = als Beispiel
probeweise = in Form einer Probe = als Probe
versuchsweise = in Form eines Versuchs = als Versuch
vertretungsweise = in Form einer Vertretung = als Vertretung
zwangsweise = wegen eines Zwanges
... (siehe nächste Lektion)
Vokabular
verkaufen, du hast ein Bild verkauft
das Bild, die Bilder
die Vorstellung, die Vorstellungen
sich jemandem vorstellen: jemandem, den man nicht kennt, seinen Namen o. Ä. nennen. Er hat sich mir vorgestellt.
sich etwas vorstellen: sich in bestimmter Weise ein Bild von etwas machen. Wir haben uns den Ausflug etwas anders vorgestellt.
jemanden jemandem vorstellen: jemanden, den man kennt, anderen, denen er fremd ist, mit Namen o. Ä. nennen. Jan hat mich seinen Eltern vorgestellt; Ich habe mich dem Geschäftsleiter dieser Firma vorgestellt (z.B. in Form eines Vorstellungsgesprächs).
die Umgangssprache (vs. die Schriftsprache)
der Beamte, die Beamten
das Amt, die Ämter
der Empfänger
der Absender
etwas (von jemandem) empfangen = etwas (von jemandem) in Empfang nehmen = etwas (von jemandem) entgegennehmen. Ich habe ein Paket vom Postboten empfangen. Er hat deine Nachricht empfangen.
(ab)senden = (ver)senden = (ver)schicken
der Versand
Geld vom Konto abheben
den Telefonhörer abheben
das Flugzeug hebt ab
die Kinder (z.B. vom Kindergarten) abholen
die Postsendung abholen
die Pizza zum Mitnehmen
eine Pizza bestellen
das Bargeld
humorvoll
als ob er eine Aufführung machte
sich registrieren
eine Information (dem Vorgesetzten) melden
die Bank, die Banken
die Währung, die Währungen
die Zollgebühr, die Zollgebühren
einen Versand verfolgen
die Polizei verfolgt einen Kriminellen
der Kugelschreiber, die Kugelschreiber
das Konto, die Konten/Konti/Kontos
die Kreditkarte, die Kreditkarten
sich an etwas erinnern. Sie hat sich an ihre Kindheit erinnert
das Guthaben aufladen
die Quittung, die Quittungen = der Beleg, die Belege
Ich bin es mir gewohnt, etwas zu machen
Ich bin mir etwas gewohnt: Ich bin mir heiße Sommer gewohnt
sich anmelden zu etwas
sich in ein Programm einschreiben
überall
ernsthaft = seriös
ich bin viel nach Schweden gereist
die Distanz, die Distanzen
der Charakter, die Charakter
die Mentalität, die Mentalitäten
die Briefmarke, die Briefmarken
umsteigen: aus einem Fahrzeug in ein anderes überwechseln. Ich bin in den nächsten Zug/ins nächste Flugzeug umgestiegen
körperlich
geistig
die Anforderung
Hausaufgabe
Schreibe einen fiktiven Dialog in der Postfiliale auf. Verwende dabei folgende Elemente:
Im Rollenspiel haben wir heute die Konversation auf dem Markt geübt.
Konversation auf dem Markt
Kann ich Ihnen (irgendwie) helfen?
Welche Apfelsorte ist das? = Wie heißt diese Apfelsorte?
Ich hätte gerne (ein bisschen/dreihundert Gramm/von diesem) Spinat.
Was kosten hundert Gramm Pilze?
Was kostet ein Pfund Brot? = Was kostet ein halbes Kilogramm Brot?
Haben Sie auch italienisches Olivenöl? = Haben Sie auch Olivenöl aus Italien?
Woher kommen diese Oliven?
Wie lange bleiben die Karotten frisch?
Von welchem Tier ist dieser Käse?
Wann haben Sie wieder Sauerkraut (im Angebot)?
Können Sie bitte die Eier in diese Schachtel, die ich mitgebracht habe, füllen?
Ich habe nur große Noten dabei. = Ich habe kein Kleingeld dabei. Ist das ein Problem?
Kann ich meine Tasche hierlassen? Ich komme sie in einer halben Stunde (wieder) holen.
Kommen Sie regelmäßig auf den Markt?
Wie oft kommen Sie auf den Markt?
Ich komme einmal pro Monat.
das ist nicht sehr oft / nicht sehr häufig.
Haben Sie noch einen Bund Radieschen?
Joghurt gibt es beim Marktstand dort hinten rechts.
Wie Sie wollen/möchten!
Ist dieses Brot hausgemacht?
Ich kaufe diesen Käse.
Er kostet fünf Franken das/pro Stück.
Das sind zwei Stücke.
Zwei Kilogramm kosten zehn Franken.
Diese Apfelsorte ist halb süß, halb sauer.
Das Brot verkaufen wir als ganzes Stück.
Kommen Sie wieder!
Das sind Birnen. (Beim Zeigen mit dem Finger)
Wieviel kosten die Eier?
Mein Freund hat mir gesagt, dass sie sehr gut sind/schmecken.
Sie sind nicht lange haltbar/sie halten sich nicht lange.
Ich habe das oft gehört.
Drei grammatikalische Formen der Möglichkeit/Unmöglichkeit
Um eine Möglichkeit/Unmöglichkeit auszudrücken, gibt es drei Formen:
Objekt + Verb + (nicht) (gut) können: Wir können die Kirche von hier aus (gut) sehen.
"Objekt als Subjekt" + (nicht) (gut) zu + Verb + sein: Die Kirche ist von hier aus (gut) zu sehen.
"Objekt als Subjekt" + (nicht) (gut) oder (un-)...-bar/(un-)...-lich-Adjektiv + sein: Die Kirche ist von hier aus (gut) sichtbar.
Beispiele der Unmöglichkeit:
Mein Großvater kann die Musik nicht hören. → Selten: Die Musik ist (für meinen Großvater) nicht zu hören. → Die Musik ist (für meinen Großvater) unhörbar/nicht hörbar.
Alle Teilnehmer können das Problem nicht lösen. → Das Problem ist (durch die Teilnehmer) nicht zu lösen. → Es ist (für die Teilnehmer) unlösbar/nicht lösbar.
Niemand kann diese Bürste brauchen. → Diese Bürste ist nicht zu brauchen. → Diese Bürste ist unbrauchbar/nicht brauchbar.
Das können wir uns nicht erklären. → Selten: Das ist uns nicht zu erklären. → Das ist uns unerklärlich/unerklärbar/nicht erklärlich/nicht erklärbar.
Ich kann das nicht glauben. → Das ist nicht zu glauben! → Das ist unglaublich.
Das verstehen wir nicht. = Wir können das nicht verstehen. → Selten: Das ist nicht zu verstehen. → Das ist unverständlich.
Adjektive mit Affix-bar
-bar war ursprünglich ein selbständiges Adjektiv mit der Bedeutung "tragend" - es ist verwandt mit dem Substantiv Bahre (= auf der etwas getragen wird) und dem Verb (ge)bären (="austragen"), englisch: to bear. Die ursprüngliche Bedeutung des wirklichen "Tragens", also des "Innehabens", wandelte sich später zur bloßen "Fähigkeit". Das Affix -bar gibt an, was mit dem im Bezugssubstantiv genannten Wesen oder Ding getan werden kann. Beispiele:
dankbar
nutzbar
verfügbar
der ausführbare Plan
die verantwortbare Entscheidung
das lösbare Problem
Vokabular
jemandem (Dat.) helfen
der Franken, die Franken
etwas (Akk.) kaufen
die Ziege, die Ziegen = die Geiß, die Geißen
die Kartoffel, die Kartoffeln = der Erdapfel, die Erdäpfel
der Käse, der Schafskäse, der Ziegenkäse, der Kuhmilchkäse (Käse ist immer im Singular)
die Kuh, die Kühe
das Schaf, die Schafe
der Laib, die Laibe: rund oder oval geformte Masse (Brot, Käse)
die Schachtel, die Schachteln: zum Verpacken, Aufbewahren von Gegenständen, Waren dienender, verhältnismäßig flacher, dünnwandiger, nicht sehr fester Behälter aus Pappe o. Ä. mit Deckel oder Klappe zum Verschließen
der Becher, die Becher: höheres, etwa zylinderförmiges [Trink]gefäß [ohne Fuß], meist ohne Henkel. Z.B. der Joghurtbecher, der Eisbecher.
der Kübel, die Kübel: größeres, nach oben hin etwas weiteres Gefäß aus Holz, Metall, Ton o. Ä. mit einem oder zwei Henkeln
der Eimer, die Eimer: dem Aufbewahren, Transportieren besonders von Flüssigkeiten dienendes, hohes, zylindrisches oder kegelstumpfförmiges Gefäß mit beweglichem Henkel
der Sack, die Säcke: größeres, längliches Behältnis aus [grobem] Stoff, starkem Papier, Kunststoff o. Ä., das dem Transport oder der Aufbewahrung von festen Stoffen, Gütern dient
die Kiste, die Kisten: größerer, rechteckiger, aus festem Material bestehender [oben verschließbarer] Behälter für Waren o. Ä.
das Tupperware
die Banknote/Note, die Banknoten/Noten
reserviert sein, ich bin reserviert, er war reserviert: anderen Menschen gegenüber zurückhaltend sein, Reserve zeigen
der nahe Osten
vielleicht
der Apfel, die Äpfel
der Kühlschrank
möglicherweise
der Bund, die Bünde: etwas, was [in bestimmter Menge oder Anzahl] zu einem Bündel zusammengebunden ist
Hausaufgabe
Schreibe einen fiktiven Dialog auf dem Markt auf. Verwende dabei folgende Elemente:
jemanden/etwas (Akk.) sehen (nicht) können - (nicht) zu sehen sein - (nicht) sichtbar sein
(Lebensmittel:) sich halten - haltbar sein
(Sachen voneinander) (nicht) unterscheiden können - (nicht) zu unterscheiden sein - (un)unterscheidbar sein